Pressemitteilung-Detail

Unternehmensverband zeichnete Soester Absolventen aus
Förderpreise sollen Technologie-Transfers zwischen Hochschule und Wirtschaft fördern.
Soest/Arnsberg. Unternehmensverband Westfalen Mitte (UVWM) ehrte in Arnsberg herausragende Bachelor- bzw. Master-Arbeiten, die sich zusätzlich durch besonderen Praxisbezug auszeichnen.
Zwei Förderpreise in Höhe von jeweils 1.250 Euro gingen an Julian Möllenhoff und Michael Kluth, die beide an der Fachhochschule Südwestfalen in Soest studiert haben: Julian Möllenhoff legte seine hervorragende Abschlussarbeit im Studiengang Maschinenbau-Automatisierungstechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktionstechnik vor und Michael Kluth beendete den Masterstudiengang System Engineering and Engineering Management herausragend.
Möllenhoff absolvierte ein Duales Studium nach dem Soester Modell mit der Westfalia Automotive GmbH in Rheda-Wiedenbrück. Hier entwickelte er in seiner Bachelor-Arbeit ein strukturiertes, erweiterbares und reproduzierbares Ordnungs-system für Versuchsdokumentationen. Der Titel seiner herausragenden Abschluss¬arbeit lautete: "Schadensanalyse von PKW-Anhängervorrichtungen bei Prüfung nach ECE-R 55". Möllenhoff hat weiterhin bestehende Simulationspraktiken optimiert und durch experimentell-theoretische Methoden die Basis für einen Konstruktionskatalog entwickelt, der die zukünftige Neuauslegung von Anhängevorrichtungen vereinfacht.
Michael Kluth erstellte seine Master Arbeit mit dem Titel "Analytische und simulative Bestimmung der induktiven Erwärmung in Konstruktionselementen von Hochstromumrichtern" in Kooperation mit der Firma Munk GmbH aus Hamm. Mit Hilfe von analytischen Betrachtungen, realen Modellen und Messungen sowie den passenden Simulationen hat Kluth zunächst den Grund für die ungewollte induktive Aufheizung von elektrischen Schaltschränken ermittelt. Seine Master-Arbeit ist gleichzeitig ein Handlungskatalog, mit dem sich das Problem des Aufheizens in Zukunft vermeiden lässt.
Der erste Förderpreis ging in diesem Jahr an den Standort Meschede: Thomas Risse studierte mit dem hier Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Konstruktion. In Kooperation mit der Firma ABB Brilon fertigte er seine Abschlussarbeit mit dem Titel "Konstruktion und Festigkeitsnachweis der Tragstruktur eines ABB Trockentransformators in einer Bahnanwendung" (ausführlicher Bericht).
Egbert Neuhaus, Vorsitzender des Unternehmensverbandes Westfalen-Mitte, bezeichnete die Hochschulen der Region als innovativen Motor, der für immer neue Impulse sorge und damit die Betriebe in ihrem Bemühen unterstütze, permanent sich mit den neuesten Technologien auseinander setzen und ihre Produktionsprozesse optimieren. Mit den Förderpreisen wolle der UVWM diesen Technologie-Transfer unterstützen.
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