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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
23.07.2012

Deutsch-neuseeländische Zusammenarbeit

Euan Dykes aus Wellington zu Gast in Meschede

Meschede/Wellington. Einmal um die halbe Welt! Um seine Karrierechancen zu verbessern und Auslandserfahrung zu sammeln, hat der Neuseeländer Euan Dykes für ein halbes Jahr seine Heimatstadt Wellington verlassen. Seine Reise führte ihn nach Meschede.

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehrgebiet Maschinenbau arbeitete er hier seit dem Wintersemester 2011/12 an der Fachhochschule Südwestfalen. "Hier sind sie uns technisch um die zehn Jahre voraus", erklärt Euan Dykes seinen Wunsch, sich in Deutschland weiterzubilden. Das Studium und die Studenten in Meschede schätzt der Neuseeländer als international konkurrenzfähig ein: "Die Studenten werden hier praxisnah und gut ausgebildet." Auch die Studierenden in Meschede haben von diesem Besuch profitiert, denn Euan Dykes unterrichtete seine Kurse in englischer Sprache. Die Lehrinhalte, die er den Mescheder Studenten vermittelte, seien anspruchsvoller als in Neuseeland. Im Bereich Kreativität sieht er allerdings seine Landsleute weiter vorne. "Wir haben sehr gute Ideen, die wir leider häufig nicht umsetzen können." Euan Dykes sieht deshalb viel Potenzial für eine Zusammenarbeit mit den strukturierten und organisierten Deutschen. Zurück in Neuseeland wird er sein Studium abschließen, um sich anschließend in Deutschland selbständig zu machen. Sein Wunsch ist es, von Deutschland aus mit einem neuseeländischen Team zusammenzuarbeiten. Vielleicht liegt das auch daran, dass es ihm in Meschede gut gefallen hat. Besonders das Wandern und Mountainbike fahren haben es ihm hier angetan.