TBW goes New York
Studierende der MFH aus Hagen untersuchten den nordamerikanischen Markt vor Ort
Wie können angehende Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure die Internationalität ihres Studienganges besser erfahren als durch eine über die deutschen Grenzen hinaus ausgerichtete, praxisbezogene Ausbildung?
Aus diesem Grund machte sich, wie auch in den beiden vergangenen Jahren, eine Truppe von 24 Studierenden des Hagener Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft der Märkischen Fachhochschule, einer Dozentin und zwei Professoren, unter der Leitung von Professor Dr. Gunther Bamler, auf den Weg in die amerikanische Metropole New York.
Aus diesem Grund machte sich, wie auch in den beiden vergangenen Jahren, eine Truppe von 24 Studierenden des Hagener Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft der Märkischen Fachhochschule, einer Dozentin und zwei Professoren, unter der Leitung von Professor Dr. Gunther Bamler, auf den Weg in die amerikanische Metropole New York.
Wie können angehende Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure die Internationalität ihres Studienganges besser erfahren als durch eine über die deutschen Grenzen hinaus ausgerichtete, praxisbezogene Ausbildung?
Aus diesem Grund machte sich, wie auch in den beiden vergangenen Jahren, eine Truppe von 24 Studierenden des Hagener Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft der Märkischen Fachhochschule, einer Dozentin und zwei Professoren, unter der Leitung von Professor Dr. Gunther Bamler, auf den Weg in die amerikanische Metropole New York. Die Studenten hatten sich auf diese Reise in einem speziellen Seminar, in dem Unterschiede zwischen dem nordamerikanischen und dem europäischen Markt erarbeitet wurden, vorbereitet. Es sollte wieder eine aufregende und faszinierende Exkursion in das Land der "unbegrenzten Möglichkeiten" werden.
Bereits bei der Abreise kam es zu außergewöhnlichen Komplikationen. Durch Verspätungen bei der Deutschen Bahn AG und falschen Telefaxbestätigungen der Fluggesellschaft Kuwait Airways über die Abflugzeiten in Frankfurt, mußte das Flugzeug auf die Hagener Gruppe warten. Mit ca. 1,5-stündiger Verspätung ging es dann gespannt ab in Richtung USA.
Das Programm in New York war gespickt mit Highlights und es sollte das halten, was es versprach. Die sehr zentral gelegene Unterkunft, direkt in Manhatten zwischen Broadway und Central Park, machte es für die Exkursionsteilnehmer möglich, die faszinierende Stadt New York City hautnah und rund um die Uhr zu erleben. Jeder Tag war ein Erlebnis für sich. Es begann mit dem Besuch der New Yorker Börse auf der berühmten Wallstreet. Dort wo "Bulle und Bär" die Finanzmärkte der ganzen Welt beeinflussen, konnten sich die Studierenden von dem hektischen Treiben der bekanntesten Börse der Welt überzeugen.
Auch der offizielle Rundgang durch das Gebäude der Vereinten Nationen (UN), mit Besichtigung der Tagungsstätte des Weltsicherheitsrates und der Besuch einer Debatte der UN-Vollversammlung, gaben einen Einblick in die weltpolitische Situation. Bei einem Empfang im German House New York wurden den Teilnehmern viele Zusammenhänge des Deutschen Generalkonsulats und der Deutschen Vertretung bei den Vereinten Nationen von dem Leiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erläutert. Insbesondere ob und wann Deutschland einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen erhält, wurde heiß diskutiert.
Im World Trade Center New York mit seinen 110 Stockwerke hohen Zwillingstürmen, zur Zeit die höchsten Gebäude in New York, erfuhren die angehenden Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure von dem Vizepräsidenten der World Trade Center Association etwas über den Sinn und die Aufgaben eines World Trade Center. Es gibt bereits in 354 Städten der Welt Häuser diese Art, um Unternehmen auf dem Weg in die Internationalität eine Hilfestellung zu leisten.
Nach dem Besuch im World Trade Center ging es mit dem Bus nach New Jersey. Dort baut Ford seinen in den USA sehr beliebten "Pick up". Die Studierenden konnten die komplette Fertigung eines Fahrzeugs miterleben.
Ein besonderer Höhepunkt der New York Exkursion war sicherlich der Empfang bei dem New York Institute of Technology, einer New Yorker Universität, die seit einigen Jahren Partneruniversität der Märkischen Fachhochschule ist. Mit Ihren 10.000 Studierenden und über 250 Professoren und Dozenten gehört sie zu den größeren Universitäten in den USA. Nach einer Rundfahrt auf dem Campus und einer Führung durch die ingenieurwissenschaftliche Fakultät, wurden die Besucher aus Hagen in einem wunderschönen alten Landsitz, der auf dem Campus der Universität liegt, zum Lunch eingeladen. Dabei erzählte der Dekan des betriebswirtschaftlichen Fachbereichs einiges über die betriebswirtschaftliche Kultur und Denkweise der Amerikaner.
Ein weiteres Erlebnis war der Tagesausflug nach Massachusetts, wo die Städte Cambridge und Boston auf dem Programm standen. In der Universitätsstadt Cambridge ist neben der Eliteuniversität Harvard auch die führende ingenieurwissenschaftliche Universität MIT (Massachusetts Institute of Technology) angesiedelt. Bei einem Rundgang durch das MIT mit anschließendem Mittagessen in der Mensa, konnten sich die Studierenden aus Hagen ein Bild von dem Studentenalltag an einer Eliteuniversität verschaffen. Anschließend ging es von Cambridge nach Bosten, der Stadt, in der die Wurzeln der Unabhängigkeit Amerikas liegen.
Aber nicht nur das offizielle Exkursionsprogramm mit seinem starken Bezug zum dem international ausgerichteten Studiengang Technische Betriebswirtschaft an der Märkischen FH in Hagen, sondern auch das kulturelle Angebot und natürlich auch die Sehenswürdigkeiten New Yorks sind auf dieser faszinierenden Reise nicht zu kurz gekommen. So stand an den Abenden fast immer ein Theater- oder Musicalbesuch auf dem Programm. Dabei muß man sicherlich den Besuch der Metropolitan Opera erwähnen, wo die Oper AIDA, dirigiert von Plácido Domingo und die Hochzeit des Figaro gespielt wurde. Außerdem waren die Musicals Cats, Phantom der Oper, Les Miserables und Die Schöne und das Biest mit Toni Braxton, die Anziehungspunkte auf dem Broadway.
Am letzten Tag hatte jeder noch einmal die Gelegenheit die Skyline von Manhatten von der Statue of Liberty oder dem Empire State Building bei Sonnenuntergang zu genießen, oder einfach nur bei einem Einkaufsbummel durch die Fifth Avenue die Vielfalt der New Yorker Geschäfte zu entdecken.
New York ist eine außergewöhnliche Stadt, die man liebt oder haßt. Die Exkursionsteilnehmer waren sich aber in einem einig: Es war eine aufregende, interessante und tolle Reise, die so schnell nicht vergessen wird.