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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
22.03.2012

Gute Berufschancen für Technik und Wirtschaft

Ulrich Haselhoff berät Studierende und Schüler

Einmal im Monat bietet Ulrich Haselhoff an der FH Südwestfalen in Meschede Sprechzeiten für Schüler und Studierende an. Er ist Berater für akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit in Meschede und schätzt die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Absolventen tendenziell sehr positiv ein.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit der Agentur für Arbeit und der FH Südwestfalen? Haselhoff: Wir beraten an den Schnittstellen Schule-Hochschule sowie Hochschule-Wirtschaft. Ich biete regelmäßig Sprechstunden für Studieninteressierte, Studierende, und Absolventen in der FH an. Bei Studieninformationstagen, Gesprächskreisen mit Lehrern und Arbeitgebern arbeiten wir eng mit der FH zusammen. Wie stellt sich die aktuelle Arbeitsmarktsituation für Absolventen dar? Haselhoff: Ingenieure sind gesuchte Fachkräfte! Bei den Elektroingenieuren haben wir nahezu Vollbeschäftigung. Die Möglichkeiten bleiben teilweise unausgeschöpft, weil Ingenieure fehlen. Altersbedingter Ersatz-bedarf , das Innovationstempo und die Nachfrage in wissensintensiven Bereichen bedingen eine hohe Nachfrage. Seit 2007 steigen bei den Maschinenbauern und Elektroingenieuren die Studienanfängerzahlen wieder. Die Abbruchquoten sind mit 34 – 38% aber erschreckend hoch. In Meschede absolvieren viele Studierende ein wirtschafts- wissenschaftliches Studium. Wie stehen die Chancen für Absolventen dieser Studienrichtung? Haselhoff: Die Chancen stehen keinesfalls schlecht. Absolventen mit Profil werden gesucht. Die Einsatzmöglichkeiten sind breit, die Spezialisierungen vielfältig. Das Studium muss allerdings gut geplant sein, es gibt keine Karriere nach Fahrplan. Wie können Studierende ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen? Haben Sie Tipps? Haselhoff: Ja! Ein ansprechendes Studium mit gutem Notenbild ist hilfreich. Fremdsprachen sind ein Muss! Praxiserfahrung und Branchenkenntnisse sind wichtig. Hochschulangebote im Bereich Softskilltraining und Fremdsprachenkompetenz sollten unbedingt genutzt werden!