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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
14.03.2012

Werkstoffkolloquium an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn

Experten aus der Region tauchten in die "spannende Welt des Edelbaustahls" ein

Das Werkstoffkolloquium der deutschen Edelstahlwerke fand jetzt erstmals an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn statt. Über 120 Fachleute aus der Region begrüßte Professor Dr. Franz Wendl, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Mitorganisator des Kolloquiums, dazu im Audimax.

Die Deutschen Edelstahlwerke veranstalten in regelmäßigen Abständen Werkstoffkolloquien. Erstmals jedoch übernahm die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn die Rolle des Gastgebers. Wie bei seinen Vorgängerveranstaltungen ging es auch beim inzwischen vierten Werkstoffkolloquium darum, aktuelle Forschungsergebnisse in ausgewählten Fachvorträgen zu skizzieren. Der Fokus lag dabei auf dem Gebiet des Edelbaustahles. "Spannendes aus der Welt des Edelbaustahles" - mit diesem Titel hatten die Organisatoren die Tagung überschrieben Und die insgesamt sechs Fachvorträge hielten zweifellos, was dieser Titel versprach. Neben der "Lebensdauererhöhung bei Federstählen" und der Bedeutung von Edelbaustählen beim Betrieb von Windenergieanlagen widmeten sich zwei Vorträge dem Reinheitsgrad von Edelbaustahl. Schließlich wurde mit dem "Niederdruckaufkohlen" ein hoch aktuelles Einsatzhärteverfahren beschrieben. "Dieses Verfahren ist zukunftsweisend. Es steht an der Schwelle zur industriellen Anwendung", erklärt Professor Dr. Franz Wendl, Dekan des Iserlohner Fachbereichs Maschinenbau und Mitorganisator des Kolloquiums, die Wertigkeit des Vortrags. Vom Erfolg und der Bedeutung des Werkstoffkolloquiums zeigte sich Wendl ebenfalls überzeugt: "Wir haben skizziert, was sich auf dem Markt tut. Ich denke, die vielen Firmen aus der Region konnten Anregungen für ihre eigenen Produkte mitnehmen". Die Rolle der Fachhochschule Südwestfalen ging dabei deutlich über die des Gastgebers hinaus. Einige der Vorträge basierten schließlich auf den Ergebnissen der jüngsten studentischen Abschlussarbeiten. "So konnten wir uns gezielt an der Themensetzung beteiligen und unsere Forschungsergebnisse demonstrieren", so Professor Wendl. Und weiter: "Es war eine absolut gelungene Veranstaltung."