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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
29.02.2012

Kindergarten trifft Hochschule

17 Kinder des Hemeraner Kindergartens "Haus Kunterbunt" besuchten ein Labor der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn

Eigentlich war es nichts anderes als ein waschechtes Abenteuer. Sie forschten, sie entdeckten, sie fragten - und sie antworteten auch. Die 17 Vorschulkinder des Hemeraner Kindergartens "Haus Kunterbunt", die am Dienstag dem Werkstoffkunde-Labor der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohnen einen lebhaften Besuch abstatteten, hatten richtig viel Freude an ihrer Expedition in die Erwachsenenwelt.

Das Laborteam um Hildegard Burchart, Melanie Barth und Heinz Brucke hatte sich aber auch mächtig ins Zeug gelegt, um den Kindern genau das zu erklären, was sie auch wirklich verstehen können. Erst demonstrierten sie einen Zugversuch, der die Dehnbarkeit von Metallen untersucht. Dann ging es in einem Biegeversuch um die Verformbarkeit von Blechen. Und dann wurde auch noch mikroskopiert. Und alles, was da so unterm Mikroskop landete, kannten die Kinder: Eine Feder, ein Haar, ja sogar eine Spinne. "Ist die riesig", musste die sechsjährige Vivien Unerwartetes feststellen. Kindergarten-Leiterin Heidrun Brucke steht voll hinter dem Besuch an der Fachhochschule, den es inzwischen fast in jedem Jahr einmal gibt. "Er ist eine tolle Gelegenheit, den Kindern die Berufswelt zu zeigen. Sie erzählen danach bestimmt noch tagelang davon. Und wann dürfen Kinder schon einmal in ein echtes Hochschul-Labor?" Mit dem normalen Laborbetrieb während des Semesters hatte der Besuch der Kinder freilich wenig gemein. Obwohl es die klassischen Frage-Antwort-Situationen tatsächlich gab. Und so staunten die Laboringenieure nicht schlecht, wie kurz, präzise und tadellos richtig man ihre Fragen auch beantworten kann. Beispiele: "Was kann man denn mit einer Lupe machen?" "Entdecken." "Und wozu braucht man eine Schraube?" "Zum Schrauben." Wie gesagt: Eigentlich war es nichts anderes als ein waschechtes Abenteuer. Für alle Beteiligten.