Pressemitteilung-Detail

Hagener Verbundstudenten auf Exkursion in China
Einmal im Jahr zieht es die Studierenden des Hagener Verbundstudiengangs Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in die weite Welt
Eigentlich arbeiten sie unter der Woche, am Feierabend und am Wochenende studieren sie. Aber einmal im Jahr zieht es die Studierenden des Hagener Verbundstudiengangs Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in die weite Welt. In diesem Semester führte die Exkursion nach China. 19 Studierende erkundeten unter Leitung von Prof. Dr. Gerd Uhe, Michaela Griesenbruch und Birgit Thaler das Reich der Mitte.
Erste Station Peking: Hier waren sich alle einig - Peking ist die Gegenwart Chinas, wenn Xian die Vergangenheit und Shanghai die Zukunft ist. Hier war noch der Wandel von der Stadt der Fahrräder zu der Stadt der Autos zu sehen. Die großen Sehenswürdigkeiten, wie der Platz des himmlischen Friedens, die verbotene Stadt und der Himmelstempel verdeutlichten die Geschichte Pekings, gleichzeitig zeigten viele moderne Gebäude, dass die Stadt nicht in der Vergangenheit lebt. Der Besuch der University of Bejing brachte den akademischen Bezug. Nach einigen deutsch/englisch/chinesischen Vorträgen wurde das Mittagessen gemeinsam mit einigen chinesischen Studenten in der Mensa eingenommen. Hier wurden nicht nur die chinesischen Studenten ausgefragt, auch die deutschen Studenten und Dozenten mussten Fragen beantworten. Nach einer Besichtigung der Labore kamen sich alle beim Tischtennis- oder Basketball-Spiel näher. Viel Spaß bereitete auch das anschließende Volleyball-Turnier, das auf dem ehemaligen Olympia-Gelände für Leichtathletik stattfand.
Einen Einblick in die Wirtschaft erhielten die Studenten bei dem Unternehmen SEW-Eurodrive wo sie die Montage und Teilefertigung des Herstellers für Antriebstechnik besichtigen durften. Ein kurzer Spaziergang noch auf der chinesischen Mauer und weiter ging es mit dem Nachtzug nach Xian, in die Stadt der Terrakotta Armee. Hierfür musste sich die Gruppe trennen und mit zwei Nachzügen fahren. Auch die Schlafplätze waren jeweils im ganzen Zug verteilt, so dass viele Studenten Bekanntschaft mit Chinesen oder internationalen Reisenden schließen konnten.
Nach einem Inlandsflug waren die Hagener in Hangzhou in Gruppen bei zwei chinesischen Familien zu Besuch. Die beiden - für chinesische Verhältnisse reichen - Familien waren sehr gastfreundlich und boten wertvollen Tee und Früchte an, während sie von ihrem Alltag erzählten und alle Fragen gerne beantworteten. Hangzhou ist bekannt für seinen wertvollen Longjing-Tee, den Drachenbrunnen-Tee. Diese feine Art des grünen Tees wurde früher als Tribut an den Kaiser geliefert. Die Besichtigung einer Plantage, die diesen Tee herstellt, stand daher ebenfalls auf dem Programm der Exkursion.
Von Hangzhou aus waren es nur noch wenige Autostunden per Bus bis zur Großstadt Shanghai, der "Zukunft Chinas" - wie die Reiseleiter sagten. Diese Zukunft war am Bund, der Innenstadt von Shanghai, zu sehen: Wolkenkratzer an Wolkenkratzer boten gerade bei Nacht aufgrund der bunten Beleuchtung einen fantastischen Anblick. Das letzte Highlight der Reise war die Fahrt mit dem Transrapid zum Flughafen von Shanghai, der auf der kurzen Strecke auf über 300 km/h beschleunigte. Von dort ging es dann wieder zurück nach Deutschland. so Das Fazit der Studierenden: "Der Blick über den Tellerrand hat sich wieder gelohnt und China ist auf jeden Fall eine Reise wert".