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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
01.08.2011

Vor vierzig Jahren wurde die Fachhochschule Hagen/Iserlohn gegründet

Fachhochschulgesetz wurde am 1. August 1971 verabschiedet

Vor vierzig Jahren wurden aus den Ingenieurschulen in Nordrhein-Westfalen Fachhochschulen. Aus den Staatlichen Ingenieurschulen für Maschinenwesen und Bauwesen in Hagen und Iserlohn wurde 1971 die Fachhochschule Hagen mit einer Abteilung in Iserlohn, heute die Fachhochschule Südwestfalen.

Die Fachhochschule hat als Bildungseinrichtung eine lange Tradition. Bereits 1824 wurde mit der Hagener Provinzial-Gewerbeschule und 1852 mit der Provinzial-Gewerbeschule Iserlohn der Grundstein für eine technische Ausbildung in Westfalen gelegt. In den vierzig Jahren ihres Bestehens hat sich auch bei der Hochschule einiges geändert. Gab es 1971 in Hagen neben dem Hauptsitz an der Haldener Straße noch die Standorte Rathausstraße (Fachbereiche Architektur und Bauingenieurwesen) und Im Alten Holz (Fachbereich Sozialwesen), so konzentriert sich mittlerweile das Hochschulleben an der Haldener Straße. 1962 wurde in Iserlohn das neue Hochschulgebäude am Frauenstuhlweg bezogen und ersetzte den alten Standort Karnacksweg. Die Fachhochschule Hagen wurde 1988 zur Märkischen Fachhochschule. 2002 wurde die Fachhochschule Südwestfalen mit Sitz in Iserlohn und Standorten in Hagen, Meschede, Soest und demnächst auch in Lüdenscheid gegründet. Auch die fachliche Ausrichtung ist heute eine andere. Schwerpunkte der heutigen Fachhochschule Südwestfalen sind agrarwirtschaftliche, technische, wirtschafts- und wirtschaftsingenieur-wissenschaftliche, informatikbezogene und naturwissenschaftliche Studiengänge. Aber auch Studienbereiche wie Frühpädagogik, Technische Redaktion oder Design- und Projektmanagement finden sich im Angebot der Hochschule. Heute wird nicht nur ein Studium in Vollzeitform angeboten. Berufstätige oder jene, die eine Berufsausbildung mit einem Studium kombinieren möchten sind ebenfalls an der Fachhochschule Südwestfalen richtig. Die Verbundstudiengänge bieten ihnen die Möglichkeit zur berufsbegleitenden Höherqualifizierung. Das koordinierende Institut für Verbundstudien der Fachhochschulen Nordrhein-Westfalens hat seinen Sitz im ehemaligen Hochschulgebäude Im Alten Holz. "Die Fachhochschulen in NRW blicken auf eine mittlerweile jahrzehntelange bildungs- und wissenschaftspolitische Erfolgsgeschichte zurück", erklärt Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, "unsere Fachhochschulen sind Motoren des Fortschritts in NRW. Sie tragen durch ihre Innovationskraft wesentlich dazu bei, die Rolle NRWs als führender Wissenschafts- und Industriestandort zu sichern und die Fachkräfte der Zukunft auszubilden. Eine Einschätzung, die Prof. Dr. Claus Schuster, Präsident der Fachhochschule Südwestfalen teilt: " Fachhochschule bieten eine praxis- und anwendungsorientierte akademische Ausbildung. Das wissen immer mehr Schulabgänger zu schätzen. Bei Gründung der Fachhochschule Südwestfalen hatten wir rund 4600 Studierende, heute sind es knapp 9000 Studierende, Tendenz steigend". Weitere Informationen: www.fh-swf.de