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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
28.06.2011

Der "Newsboy" macht das Rennen

Soester Konstruktionspreis zum sechsten Mal an zukünftige Ingenieure vergeben.

Neun Teams aus Maschinenbaustudenten des Campus Soest traten zum Ende des Sommersemesters 2011 zur Präsentation ihrer Projektidee an. Gemeinsam mit dem Verband Soester Ingenieure hatte der Leiter der Vorlesung "Konstruktionssystematik", Prof. Reinhard Spörer, nun bereits zum sechsten Mal den Soester Konstruktionspreis ausgelobt. Acht Wochen hatten die Teams Zeit, die gestellte Aufgabe zu lösen.

Die Erfindung, Entwicklung und die komplette Planung einer effektiven Zustellmaschine für Zeitungen war in diesem Jahr die Aufgabenstellung, und nicht unkompliziert. Der Zeitungsstapel musste von seiner Verpackung und Verschnürung befreit werden, die Zeitungen vereinzelt, gefaltet und in die Briefkästen oder Zeitungsboxen der Leser gesteckt werden. Und wie in jedem Jahr fielen die Lösungen auch bei dieser Runde ebenso originell aus wie die Aufgabe, die ihnen ihr Professor gestellt hatte. 150,00 EURO Preisgeld gab’s neben der Siegerurkunde und dem Siegerpokal: Gewonnen hat in einer harten Ausscheidung die münsterländisch-sauerländische Crew. Dominik Kochentiedt aus Ennigerloh, Andreas Gottwald aus Arnsberg, Matthias Funke aus Sendenhorst und Thomas Rösler aus Beckum konstruierten den "Newsboy". Das Projekt bestach sowohl durch Originalität, Planungssystematik und nicht zuletzt die ausgefeilte Präsentation seiner vier Schöpfer. Udo Pollmeier vom Beckumer Unternehmen CAE Engineering, Nathan Klein, Leiter des Stellenmarktes der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Soester Ingenieur Knut Nowack als Vertreter des Verband Soester Ingenieure (VSI), der in diesem Jahr das Preisgeld gestiftet hat, waren begeistert vom Engagement und der Kreativität der angehenden Soester Ingenieure. "Für uns als Unternehmen ist das hier sehr interessant," so Udo Pollmeier, "Wir sind ein Ausbildungsbetrieb. Für uns ist diese Veranstaltung auch eine gute Gelegenheit, engagierte Leute kennen zu lernen." Zur Beurteilung der Konstruktionsprojekte lag der Jury wie auch dem studentischen Publikum ein fester Kriterienkatalog vor: Lebensdauer, Maße, Benutzerfreundlichkeit, Funktions- und Betriebssicherheit, Kompatibilität, Kosten Verteilgeschwindigkeit, Umweltfreundlichkeit und Wartungsaufwand wurden bewertet. "Es geht um die Simulation authentischer Projektbedingungen. Dazu gehört die Präsentation der eigenen Idee und umgekehrt das Beurteilen der Qualität anderer Projekte. Das müssen die Studenten lernen, und das können sie hier auch sehr praxisnah lernen," erläuterte Prof. Spörer. Platz zwei, mit EURO 100,00 Preisgeld, sprachen die Juroren "Ephermis" zu, entworfen, geplant und konstruiert von Martin Stolz aus Erwitte, Artur Schulz aus Anröchte, Andreas Schönfisch aus Dortmund und Markus Krawczyk aus Werl. Den dritten Platz schließlich erkämpfte sich die Gruppe um Moritz Holtdirk aus Lippstadt sowie Toni Pause, Christoph Demandt und Maik Reimann aus Wadersloh. Ihr Projekt "FAZ-Distributor 500" brachte Ihnen neben der Urkunde und dem Pokal immerhin noch EURO 50,00. "Manchmal war es ganz schön stressig," stellten nicht nur die Sieger fest. Denn schließlich sind ja zur Zeit auch Prüfungen. Aber Spaß gemacht hat es am Ende doch.