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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
19.04.2011

134 Mädchen zeigten Interesse an "Männerberufen"

Rege Teilnahme am Girls Day an der Fachhochschule in Soest

Soest (tn). 134 Mädchen aus der ganzen Region nutzten jetzt beim diesjährigen Girls´Day die 16 Laborangebote auf dem Soester Hochschulcampus. Dabei bot jeder der drei Fachbereiche einige einführende Versuche an.

er GirlsDay an der Fachhochschule begann mit einer Vorlesung im Hörsaal, wo Prof. Dr. Anne-Suse Schulz-Beenken den Campus Soest vorstellte. In Gruppen aufgeteilt bekamen die Mädchen anschließend eine kleine Führung und begaben sich dann in die jeweiligen Labore. Der Fachbereich Elektrische Energietechnik und der Fachbereich Agrarwissenschaften stellten jeweils sechs verschiedene Projekte vor, die in ihrer Vielfalt von computergestützter Münzerkennung bis hin zur Bestimmung von Bodenproben und einem Einblick in das Leben eines Bienenvolkes gingen. In einem seiner vier Angebote präsentierte der Fachbereich Maschinenbau - Automatisierungstechnik am Beispiel eines Namensschildes den Weg von einer Idee bis hin zur Vollendung durch eine CNC-Fräsmaschine. Im Labor für Werkstofftechnik zeigte Ramona Dubré aus Lippstadt reges Interesse an Technik. "Ich habe auch Informatik in der Schule und kenne die Technik aus Laboren meiner Mutter." Die Realschülerin war begeistert von dem Elektronenstrahl- und Rastermikroskop. "Ich kann mir gut vorstellen, später mal selbst in diese Richtung zu arbeiten und sogar zu forschen." Besonders spannend fand die 14-jährige "die Methode wie man mithilfe von UV-Licht mikroskopisch kleine Risse im Metall finden kann". Auch im Fachbereich Agrarwissenschaften konnten sich die Mädchen über Langeweile nicht beklagen. Beim "Einblick in ein Bienenvolk" lernten die zehn Teilnehmerinnen erstes theoretisches Wissen über Bienen und ihre Lebensweise. Eingehüllt in die Schutzkleidung eines Imkers und mit stichfesten Handschuhen ausgestattet warfen sie einen Blick ins Innere einer "Beute" - so heißen die künstlichen Bienennester der Imker. Unter der Aufsicht von Prof. Dr. Martin Ziron bekamen alle zehn Mädchen die Gelegenheit, einen Wabenrahmen in die Hand zu nehmen und sich Waben und Bienen aus nächster Nähe anzuschauen. Viel Spaß hatten die Teilnehmerinnen der Aktion "Roboterhund AIBO stellt sich vor" aus dem Fachbereich Elektrische Energietechnik. "Im Studium wird das possierliche Spielzeug zum Programmieren genutzt", erklärt Laboringenieur Friedhelm Ostermann das vermeintliche Spielzeug. "Heute wollen wir aber erst einmal zeigen, dass künstliche Intelligenz auch Spaß machen kann und damit das Interesse an Technik wecken." Mittlerweile gebe es sogar Fußball-Weltmeisterschaften für menschlich aussehende Roboter, die auf zwei Beinen laufen - was wegen des Gleichgewichts technisch besonders schwierig umzusetzen sei. Internet