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Studieren probieren
Iserlohner Schüler absolvieren ihr Schülerpraktikum an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn
Eines haben Marvin Gerdel, Sabrina Grüber, Luca Hoffstadt und Lennart Korff gemeinsam: Sie alle besitzen eine Leidenschaft für die Naturwissenschaften. Deshalb verbringen sie ihr Schülerpraktikum im Iserlohner Fachbereich Bio- und Nanotechnologien der Fachhochschule Südwestfalen.
Eines haben Marvin Gerdel, Sabrina Grüber, Luca Hoffstadt und Lennart Korff gemeinsam: Sie alle besitzen eine Leidenschaft für die Naturwissenschaften. Deshalb verbringen sie ihr Schülerpraktikum im Iserlohner Fachbereich Bio- und Nanotechnologien der Fachhochschule Südwestfalen.
In dieser Woche absolvieren die Schülerinnen und Schüler vom Stenner-Gymnasium und von der Internatsschule am Seilersee ihre Praktikumswoche. Anstatt berufliche Praxis in einem Unternehmen zu schnuppern, entschieden sich Marvin Gerdel (13) von der Internatsschule am Seilersee und die Stenner-Gymnasiasten Sabrina Grüber (16), Luca Hoffstadt (15) und Lennart Korff (16) für ein Praktikum an der heimischen Hochschule.
„Ich interessiere mich stark für Biologie und denke daran, in diesem Bereich ein Studium aufzunehmen. Jetzt bekomme ich schon einmal einen Einblick, wie das so ablaufen könnte“ berichtet Lennart Korff. Auch für Luca, Marvin und Sabrina ist das der Grund, sich eine Woche lang mit naturwissenschaftlichen Themen zu beschäftigen. Luca ist dabei fast schon eine Wiederholungstäterin, denn sie kennt die Labore bereits vom Girls Day.
Heute verbringen sie den Tag bei Prof. Dr. Eva Eisenbarth im Lehrgebiet Biotechnologie und Biomaterialien. Gemeinsam mit Mitarbeiterin Nina Kumpf werden Zellen eingefärbt. „Ich versuche den Schülern zu vermitteln, dass die Biologie auch eng mit anderen Naturwissenschaften, wie der Chemie oder der Werkstoffkunde verbunden ist und dass wir hier an der Fachhochschule sehr interdisziplinär arbeiten. Zum Beispiel prüfen wir Beschichtungsverfahren auf Zellverträglichkeit oder beschäftigen uns mit Gewebeersatzmaterialien“ erklärt Prof. Eisenbarth.
Eine Erfahrung hat Lennart schon gemacht: „Am Montag waren wir im Chemiebereich, das war schon schwierig. Ich glaube Biologie interessiert mich mehr“. Aufgefallen war den Schülern auch, dass einige Labore etwas chaotisch aussehen. „Kein Wunder“, lacht Prof. Eisenbarth, „hier wird ja auch intensiv gearbeitet und geforscht, da kann es nicht immer ordentlich sein“.