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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
19.11.1999

Immer mehr "Engländer"

Deutsch - Britischer Studiengang Technische Betriebswirtschaft an der Märkischen Fachhochschule - Hagener Studentinnen kehrten begeistert aus Stafford zurück

Ein Jahr ist es nun her, seit der Hagener Studiengang Technische Betriebswirtschaft an der Märkischen Fachhochschule (MFH) offiziell um eine attraktive Variante bereichert worden ist - den Deutsch-Britischen Studiengang. Er bietet den Studierenden die Möglichkeit, in einem Studium gleichzeitig zwei Abschlüsse zu erwerben: Diplom-Wirtschafts-Ingenieur(in) und Bachelor of Science (hons.). Im Rahmen ihres Studiums an der MFH absolvieren die Studierenden einen einjährigen Studienaufenthalt an der Staffordshire University in England. Dort wird ein entsprechender Fächerkatalog angeboten, die Prüfungen werden zu den dortigen Bedingungen abgelegt.

Ein Jahr ist es nun her, seit der Hagener Studiengang Technische Betriebswirtschaft an der Märkischen Fachhochschule (MFH) offiziell um eine attraktive Variante bereichert worden ist - den Deutsch-Britischen Studiengang. Er bietet den Studierenden die Möglichkeit, in einem Studium gleichzeitig zwei Abschlüsse zu erwerben: Diplom-Wirtschafts-Ingenieur(in) und Bachelor of Science (hons.). Im Rahmen ihres Studiums an der MFH absolvieren die Studierenden einen einjährigen Studienaufenthalt an der Staffordshire University in England. Dort wird ein entsprechender Fächerkatalog angeboten, die Prüfungen werden zu den dortigen Bedingungen abgelegt. Der Arbeitsmarkt erwartet eine moderne Ausbildung. Dazu gehören Auslandserfahrung und entsprechend gute Sprachkenntnisse. Der Fachbereich Technische Betriebswirtschaft bietet all dieses im "Paket". Entsprechend hoch sind die Chancen der Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt einzustufen. Mit dem internationalen Studiengang leistet die MFH einen Beitrag zum "Global playing", in einigen Industriebereichen bereits eine Standardkomponente der Firmenkultur. Vor mehr als drei Jahren wurden die ersten Kontakte zur Staffordshire University geknüpft. Stafford, eine sympathische kleine Stadt in Mittelengland zwischen Birmingham und Manchester gelegen, besitzt eine industriell sehr traditionsreiche Umgebung. Abraham Darby stellte unweit von dort in Coalbrookdale, der Geburtsstätte der Industrialisierung, vor rund 300 Jahren die ersten Hochöfen auf. Auch die Porzellanindustrie, zum Beispiel das berühmte Wedgwood-Porzellan, hat in der Gegend ihre Wurzeln. In diesen Tagen werden die ersten beiden Studierenden, die bereits vor drei Jahren die Möglichkeit zum Studienaufenthalt in England nutzten, ihre Diplome und den Bachelor-Titel erhalten. Zur Zeit befindet sich eine Gruppe von acht Studenten in Stafford. Im nächsten Jahr werden bereits mehr als 20 Studierende ihr "englisches" Studienjahr antreten. Prof. Dr.-Ing. Hans-Dieter Wenk, Prüfungsausschussvorsitzender im Hagener Fachbereich Technische Betriebswirtschaft und verantwortlich für die Hochschulkooperation, reiste jetzt zu einem Arbeitstreffen nach Stafford, um mit der Kooperation zusammenhängende Fragen zu klären, die Partnerschaft weiter zu festigen und Kontakte auszubauen. So ist für das Jahr 2000 der Austausch von Professoren für Gastvorlesungen geplant (Teaching Staff Mobility). Bei diesem Besuch ergab sich natürlich auch die Möglichkeit zu einem Informationsaustausch mit den Studierenden aus Hagen. Zwei Studentinnen, Belgin Günönü und Katja Hinz waren bis Mitte dieses Jahres in Stafford. Sie studieren jetzt beide im vierten und letzten Studienjahr und befinden sich auf Kurs Diplomarbeit, die im achten Semester erfolgen soll. Für die beiden ist das Studienjahr in Stafford fast schon "Vergangenheit". "Eigentlich", so Katja Hinz, "würde ein Wort ausreichen, um unsere Eindrücke perfekt zu umschreiben: es war super". Während die beiden im ersten Semester ihre Fächer vorgeschrieben bekamen, hatten sie im zweiten die Möglichkeit neben vier Pflichtfächern auch noch zwei Wahlfächer zu belegen. "Da man ja immer das eine oder andere Fach hat, welches man nicht so mag", so Katja Hinz weiter,"konnte diese individuellere Wahlalternative das Interesse nur weiter verstärken. Auch das Entgegenkommen der englischen Professoren war sehr ermutigend". Doch nicht nur auf dem Wissenssektor hat der Englandaufenthalt den beiden Hagenerinnen neue Erfahrungen beschert. Mindestens genauso wichtig waren die persönlichen Erfahrungen. So lernten sie in den zehn Monaten andere Studierenden aus der ganzen Welt kennen, zu denen auch heute noch ein guter Kontakt besteht. Die Zeit in England - darin sind sich beide einig - war trotz einiger Schwierigkeiten und Probleme, die aber auch irgendwie dazugehören, so voll von Erfahrungen, dass sie jedem, der offen für neue Erkenntnisse und Eindrücke ist, dazu raten, solche Chancen zu nutzen.