Zum Inhalt springen

Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
30.08.2010

Fachtagung Strohmanagement

Gut 100 Teilnehmer informierten sich bei einer Fachtagung in der Fachhochschule Südwestfalen zum Strohmanagement

Die gemeinsam vom Fachbereich Agrarwirtschaft Soest und der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GKB) ausgerichtete Veranstaltung fand auf dem Soester Hochschulcampus und dem Versuchsgut Merklingsen statt.

Gut 100 Teilnehmer informierten sich bei einer Fachtagung in der Fachhochschule Südwestfalen zum Strohmanagement. Die gemeinsam vom Fachbereich Agrarwirtschaft Soest und der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GKB) ausgerichtete Veranstaltung fand auf dem Soester Hochschulcampus und dem Versuchsgut Merklingsen statt. Im Audimax gab es Vorträge und Diskussionen über verschiedene Verfahren bei Ernte, Strohhäckseln und Bodenbearbeitung, sowie über Mulchsaat und Feldhygiene. Wichtig ist das Thema, um das zunehmende Vordringen von pilzlichen Pflanzenkrankheiten wie den Maiszünsler einzudämmen und gleichzeitig pflanzenbaulichen Vorteile zu nutzen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine Arbeitsgemeinschaft der GKB für NRW gegründet. Organisation zukünftiger Aktivitäten der regionalen Arbeitsgruppe übernehmen Franz-Josef Lintel Höping, praktischer Landwirt aus Senden, H.-J. Schumacher, Berater aus Rheinberg und Günter Stemann von der FH Südwestfalen. Sie stehen Landwirten und Interessierten für Fachfragen zur Verfügung und koordinieren weitere Veranstaltungen. Fazination Landtechnik Im Anschluss begab sich das bundesweit angereiste Fachpublikum, das aus Landwirten, Fachberatern, Studenten und Wissenschaftlern bestand, zum Versuchsgut der Fachhochschule Südwestfalen in Merklingsen. Dort wurden bei Felddemonstration die Arbeitsergebnisse verschiedene Mulcher- und Strohhäckselsysteme mit und ohne Kombination von Bodenbearbeitungsgeräten gezeigt und erläutert. Gezeigt wurden auch neuartige Ackerschlepper, die sowohl im Front- als auch im Heckanbau Geräte tragen und antrieben können. Motorleistungen von 300 bis 500 PS ermöglichen dabei Arbeitsbreiten von 6 bis 9 m. Demonstriert wurden Maschinen, die das Getreidestroh nach dem Mähdrusch stark zerkleinern sollen mit dem Ziel, die notwendige Stroheinarbeitung in den Boden zu erleichtern und die Verrottung zu beschleunigen. Gelingt dies effizient haben die Keime von spezifischen Pilzen keine Chance - ein Beitrag zur Senkung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes. Hintergrundinfo Landtechnik in riesigen Dimensionen: Auf einer Fachtagung mit praktischer Felddemonstration auf dem Versuchsgut des Soester Fachbereichs Agrarwirtschaft wurden neuartige Ackerschlepper gezeigt, die sowohl im Front- als auch im Heckanbau Geräte tragen und antrieben können. Motorleistungen von 300 bis 500 PS ermöglichen dabei Arbeitsbreiten von 6 bis 9 m. Demonstriert wurden Maschinen, die das Getreidestroh nach dem Mähdrusch stark zerkleinern sollen mit dem Ziel, die notwendige Stroheinarbeitung in den Boden zu erleichtern und die Verrottung zu beschleunigen. Gelingt dies effizient haben die Keime von spezifischen Pilzen keine Chance - ein Beitrag zur Senkung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes. Mehrere Arbeitsgänge mit einer Fahrt: Der an der Front montierte Strohhäcksler oder Mulcher der Fa. Müthing in Soest zerkleinert Stoppeln von Getreide, Raps und Mais und spleißt sie auf. Am Heck des Schleppers ist eine Scheibenegge mit schwerer Packerwalze zur flachen Bodenbearbeitung und anschließender Rückverfestigung montiert. Der Schlepper selbst verteilt auf Grund der vier gleich großen Räder den Druck gleichmäßig und sorgt so für weniger Bodenverdichtung. Internet Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e.V Betriebsvorstellung