Pressemitteilung-Detail

Schüler präsentieren Kunst:
Schülerkunstausstellung in der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede
Die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede bietet Schülerinnen und Schülern der umliegenden Schulen seit Jahren eine Plattform, ihre im Kunstunterricht erarbeiteten Werke auszustellen.
Die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede bietet Schülerinnen und Schülern der umliegenden Schulen seit Jahren eine Plattform, ihre im Kunstunterricht erarbeiteten Werke auszustellen.
Am 10. Juni 2010 wurde die diesjährige Ausstellung durch den Dekan Prof. Dr. Jürgen Bechtloff zusammen mit geladenen Gästen und den jungen Künstlern eröffnet.
„ Ich freue mich, dass sich in diesem Jahr gleich fünf Schulen an unserer Kunstausstellung beteiligt haben, das Städtische Gymnasium Meschede, das Gymnasium der Benediktiner, die Städtische Realschule, das Berufskolleg Olsberg und das Städtische Gymnasium Schmallenberg“, berichtet Bechtloff und betont, dass von diesem Projekt beide Seiten profitieren, „die Schüler können ihre Kunstwerke einem breiten Publikum vorstellen und unsere Hochschulräumlich-keiten werden bunter und attraktiver“.
Rechts neben dem Eingang zum Neubau stellen Schülerinnen der 10. Klasse des Gymnasiums Schmallenberg ihre Werke aus: Gelungene Kopien bekannter Meisterwerke, wie z.B. „Old Vinck“ von Max Liebermann oder auch „Surf, Sand und Rocks“ von Henry Gasser. Links davon fallen „Stadtsilhouetten“ ins Auge, welche unter anderem die Skylines von Manhattan und Frankfurt zeigen. Schwerpunkt dieser Bilder der Stufe 11 des Benediktiner Gymnasiums ist die Wiedergabe von architektonischen Details, gemalt mit Bleistift oder Fineliner und mit farbiger Aquarelltechnik unterlegt. Bunte Masken präsentieren die Studierenden der Fachschule Sozialpädagogik des Berufskollegs Olsberg. Die Masken wurden während der Karnevalszeit angefertigt und laden den Betrachter ein, sich vorzustellen, das eigene Gesicht hinter einer Maske zu verbergen und in die Rolle einer anderen Person zu schlüpfen. Die Masken entstanden beim Abformen vom eigenen Gesicht. Ebenfalls im Erdgeschoss finden sich abstrahierte Stillleben der Realschule Meschede. Kubistische Formen in den Tönen gelb, rot und braun herrschen vor. Die Abstraktionen verändern Perspektive, Farbgebung, Struktur und Stil der dargestellen Objekte. Die Wände gegenüber den Seminarräumen im Erdgeschoss zeigen Kunstwerke des Städtischen Gymnasiums Meschede. Die Bilder setzen sich mit der Abbildung von Gefühlen auseinander, so steht beispielsweise ein schwarzer Blitz für Zorn und ein rotes Herz für Liebe.
In der 1. Etage überraschen Objekte, die mit Witz und Charme aus Alltagsgegenständen hergestellt wurden. Objektverfremdung ist das Thema der Arbeiten der Stufe 12 des Benediktiner Gymnasiums. So wird aus einem normalen Gebrauchsgegenstand wie einem Haartrockner ein Flamingo und aus einem Eishörnchen ein Nashorn mit zwei verblüffend echt aussehenden Eistüten als Hörnern. Auch die Stuhlobjekte auf dieser Etage lassen den Betrachter schmunzeln: Schüler der 5. Klasse des Benediktiner Gymnasiums haben hier alte Stühle in Tiere umgestaltet. Die Studierenden für Heilerziehung des Berufskollegs Olsberg haben sich mit einer ähnlichen Thematik beschäftigt, der Verwandlung eines abgenutzten Gegenstandes zum kreativen Objekt. Aus Tennisbällen entstanden so wunderschöne kleine Kunstwerke, die auf Stelen präsentiert werden. Dass es nur weniger Pinselstriche bedarf, um z.B. ein Tier darzustellen, zeigen die Werke der 6. Klasse des Städtischen Gymnasiums Meschede, die sich mit dem Thema Reduktion auseinandergesetzt haben.