Pressemitteilung-Detail

Fachhochschule Südwestfalen hat die Eintrittskarte in ein lukratives Berufsfeld
DEKRA-Prüfingenieure Oliver Nölle und Markus Bücker begeistern Studierende mit und für ihren Karriereweg
Iserlohn. Wer an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn erfolgreich Maschinenbau oder speziell Automotive studiert, hat in aller Regel beste Karten für einen gelungenen Berufseinstieg. Dabei gibt es einen Karriereweg, der zunächst etwas unüblich wirkt, den viele Studierende aber spätestens nach ein paar Semestern auf dem Schirm haben: Prüfingenieurin oder Prüfingenieur werden, um dann zum Beispiel bei DEKRA, TÜV oder GTÜ Hauptuntersuchungen bei Kraftfahrzeugen aller Art durchzuführen.
Mark Fiolka ist Professor im Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn und dort zugleich Studienganskoordinator des Studiengangs Automotive. Als solcher kennt er beides: die beruflichen Träume seiner Studierenden, aber auch die Möglichkeiten, die ein erfolgreich abgeschlossenes Studium bieten. Und hier machte er eine Schnittmenge aus, die auf den ersten Blick vielleicht nicht sofort ersichtlich ist. „Ich habe immer wieder schon bei Studienanfängerinnen und –anfängern gehört, dass sie gerne Prüfingenieurinnen oder Prüfingenieur werden wollen“, erklärt Fiolka, „und wenn das so ist, dann müssen wir unseren Studierenden das Berufsbild schon im Studium näherbringen und klarmachen, dass unser Ingenieurstitel die Eintrittskarte in dieses Berufsfeld ist.“
Also organisierte Fiolka eine Infoveranstaltung für aktuelle Studierende passender Studiengänge der Hochschule und lud dazu zwei Experten ein, die die Fragen der Studierenden und ihre Situation besser kennen als jeder andere. Oliver Nölle und Markus Bücker arbeiten bei DEKRA als Prüfingenieure. Sie haben aber auch vor gar nicht so langer Zeit an der Fachhochschule in Iserlohn studiert. Automotive natürlich. Und so berichteten die beiden ihren potenziellen Nachfolgerinnen und Nachfolgern von ihren persönlichen Wegen in ihre persönlichen Traumjobs. Für Oliver Nölle, inzwischen Leiter der DEKRA-Außenstelle Lüdenscheid, stand das Berufsziel vom ersten Studientag an fest. „Ich habe studiert, um genau diesen Job zu machen“, stellt er klar. Bei Markus Bücker war es etwas anders. Er lotete nach dem Studium mehrere Möglichkeiten aus, entschied sich dann für eine Karriere als Prüfingenieur. Dafür braucht es nach dem erfolgreich abgeschlossenen Bachelorstudium noch eine fast einjährige Ausbildung als Prüfingenieur. „Aber da wird man schon voll bezahlt“, relativiert Oliver Nölle.
Die beiden Prüfingenieure rührten bei ihrem Vortrag im hochmodernen XR-Labor der Hochschule ordentlich die Werbetrommel für ihr Berufsbild. Das aber nicht unglaubwürdig künstlich, sondern hautnah und authentisch. „Man kann weit kommen, verdient gutes Geld, darf aber natürlich nicht faul sein“, beantwortete Oliver Nölle eine Frage aus dem Plenum nach dem Gehalt und den Aufstiegschancen. Als Voraussetzung für den Job nannte er natürlich die Faszination für Fahrzeuge und Technik, dann aber auch eine gute Menschenkenntnis und einen passenden Umgang mit Menschen, der sogar Teil der Ausbildung ist. „Wir treffen im Alltag bei Prüfungen ja häufig auf Menschen in Stresssituationen. Das verlangt Sensibilität und die Fähigkeit, unsere Entscheidungen so zu begründen, dass wir die Leute dabei mitnehmen“, erklärt Oliver Nölle.
Dass er genau das kann, bewiesen er und sein Kollege Markus Bücker auch bei ihrem Vortrag vor den Studierenden. Die Veranstaltung fand praktisch kein Ende. Immer wieder kamen neue Themen und Fragen auf, die hinterher auch in Einzelgesprächen geklärt wurden. „Wir treffen hier ganz offensichtlich auf große Nachfrage“ freute sich Prof. Dr. Mark Fiolka, der diese Veranstaltung nach der erfolgreichen Premiere wiederholen will.