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Diskokugel und Katzenbrunnen: Alles wird digital
FH-Studierende optimieren einen Alltagsgegenstand. Gestaltung, Funktion und Produktvernetzung. Infineon Technologies AG vergibt Innovationspreis
Soest. Ein Studium bereitet auf das Berufsleben vor. Dabei geht es nicht nur um die Aneignung von Fachwissen, vielmehr spielen praktische Erfahrungen, lösungsorientiertes Denken und die Fähigkeit, in einem interdisziplinären Team arbeiten zu können, eine starke Rolle. Die Vertiefung dieser „Soft Skills“ ist das Ziel eines interdisziplinären Moduls für Studierende der Studiengänge Maschinenbau, Design- und Projektmanagement sowie Digitale Technologien am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik der Fachhochschule Südwestfalen. Bis zur Abschlusspräsentation sollen acht studentische Gruppen jeweils einen Artikel aus dem Sortiment eines Non-Food-Discounters im Wert von 30 Euro gestalterisch, funktional und strategisch so weiterentwickeln, dass es am Ende interaktiv in ein vernetztes Produktsystem integriert werden kann.
Die Infineon Technologies AG aus Warstein tritt erneut als Kooperationspartner auf und unterstützt jede der acht Gruppen mit 250 Euro als Budget für Komponenten, Bauteile und Verbrauchsmaterial, die zur Neugestaltung, Darstellung und Vernetzung der Produkte erforderlich werden. Für Luca Schulte, bei der Infineon Technologies AG in Warstein verantwortlich für Nachwuchsförderung und Hochschulbeziehungen und selbst ehemaliger Student der Fachhochschule Südwestfalen, bietet das Projekt enorme Chancen: „Hier geht es nicht nur darum, ein paar Credit Points zu holen. Seht das als Möglichkeit, Euch weiterzuentwickeln. Vernetzung fängt bereits im Studium an, macht Euch interessant, überzeugt mit Euren Stärken, aber lernt auch die Kenntnisse der Teammitglieder aus anderen Fachrichtungen schätzen!“
Den eigenen Horizont erweitern, Problemstellungen aus anderer Perspektive betrachten und Vorurteile abbauen, darum geht es auch Prof. Stumpf und Dominic Glinka, die diese Semesteraufgabe in Kooperation mit dem Unternehmen gestellt haben. Im Rahmen der Abschlusspräsentation am 7. Juli werden die Produkte von einer kritischen Jury aus Hochschulprofessor*innen bewertet. Die Teams müssen ihre Lösungen vorstellen und haben Aussicht auf fünf Awards in den Kategorien beste Produkttransformation, beste technologische Umsetzung, größter gesellschaftlicher Nutzen, beste Zukunftsvision und bester Pitch. Zusätzlich vergibt die Infineon Technologies AG mit dem „Infineon Special Award“ einen gesonderten Innovationspreis für herausragende Leistungen.