Pressemitteilung-Detail

Hochschule als regionaler Innovations-Motor
Jahresempfang der Fachhochschule Südwestfalen am 13. März drehte sich um die Vernetzung von Bildung und Wirtschaft in der Region
Iserlohn / Meschede. Über 200 Gäste aus Bildung, Politik und Wirtschaft fanden am 13. März den Weg zum Jahresempfang der Fachhochschule Südwestfalen. Rektor Prof. Dr. Dr. Alexander Prange begrüßte sie am Mescheder Campus unter dem Motto „FH Südwestfalen - Regionaler Motor für Innovation und Studium“.
Angesichts rückläufiger Studierendenzahlen und knapper kalkulierter Hochschulfinanzen hat sich die Hochschulleitung um Rektor Prange aufgemacht, die Hochschule zu transformieren. Seit einem Jahr im Amt, hat das Rektorat die Zukunftsfähigkeit der Hochschule an allen Standorten fest im Blick. In einer Zeit, in der Wissen durch Künstliche Intelligenz immer und überall verfügbar ist, setze man auf die Stärke und Innovationskraft als Präsenz-Hochschule. “Wir sind DIE Hochschule in Südwestfalen und wollen uns vor allem in Richtung der Region weiterentwickeln“, erklärte Prange in seinem Jahresrück- und Ausblick.
In Hagen erörtere man mit Politik und Fernuniversität einen gemeinsamen Bildungscampus. In Iserlohn stehen die Themen erneuerbare Energien und Wasserstoff auf der Tagesordnung. In Meschede startet zum Wintersemester der Studiengang Nachhaltiges Tourismusmanagement. In Soest und Arnsberg hat die Koordinierungsstelle zur Gründung eines Wald-Hochschulinstituts die Arbeit aufgenommen. So solle es im Schulterschluss mit der Region weitergehen, meint Prange: „An dieser Stelle vorab schon einmal ein herzliches Danke an unsere kommunale Familie, wir brauchen hierfür weiterhin Impulse von außen!“
Impulse setzten in einem Podiumsgespräch direkt die Landräte des Hochsauerlandkreises Thomas Grosche, des Kreises Soest Heinrich Frieling und des Märkischen Kreises Ralf Schwarzkopf. In ihrer Diskussion zeichneten die Landräte ein Bild einer bestehenden sehr guten Vernetzung und dem Wunsch nach Weiterentwicklung in verschiedensten Bereichen. So bestünden aktuell beispielsweise Herausforderungen in der Transformation von für die südwestfälischen Kreise wichtigen Branchen wie Automoblizuliefererindustrie oder Maschinenbau. Gefragt seien neue Inhalte und Innovation. „Hierfür brauchen wir schon heute und für die Zukunft vor allem Fachkräfte“, so Schwarzkopf.
Wie die Fachhochschule Südwestfalen hier aus ihrer Rolle als anwendungsorientierte Hochschule unterstützt, zeigte die auf dem Jahresempfang schon zur Tradition gewordene Verleihung des Dr. Kirchhoff-Preises. Dr. Johannes F. Kirchhoff und Prorektor Prof. Dr. Andreas Nevoigt verliehen den mit je 3000 Euro dotierten Preis an Max Gornik, Nikolaos Karapoulatidis und David Pieper. „Der Dr. Kirchhoff-Preis wird verliehen für herausragende Abschlussarbeiten, die in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen entstanden sind“, erklärte Nevoigt. „Wichtig ist zudem, dass sie einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erbracht haben.“