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Automotive B.Eng.

Iserlohn

Automotive B.Eng.

Ob Autonomes Fahren, Connected Cars, E-Antriebe oder Leichtbau: Fahrzeugingenieure sind maßgeblich an der Mobilitätswende beteiligt. Im Automotive-Studium werden am Standort Iserlohn die Grundlagen in der Fahrzeugtechnik und im Maschinenbau vermittelt, um mit interdisziplinären Lösungen die Herausforderungen der Automobilbranche von morgen zu meistern.

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Was macht ein Maschinenbau-Studium an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn aus?

An wen richtet sich der Studiengang und welche Perspektiven bietet er?

Der Bachelor-Studiengang Automotive an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn verbindet klassische Ingenieursdisziplinen mit den Anforderungen der modernen Fahrzeugtechnik. Von der Automobilentwicklung über E-Mobilität, Hybride Antriebe, Karosserie- und Fahrzeugleichtbau bis hin zu neuen Entwicklungsmethoden mit VR-Technologien erwartet Sie ein spannendes Maschinenbaustudium mit dem Schwerpunkt Automotive Engineering.

Zielgruppe

Der Bachelorstudiengang Automotive richtet sich an Fahrzeugingenieure von morgen, die mit ihren Fähigkeiten einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende leisten wollen.

Als Maschinenbau-Studium mit besonderer Ausrichtung auf die Automobilindustrie und Automobil-Zuliefererindustrie liefert es die theoretischen und praktischen Grundlagen für die Fahrzeugtechnik. Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium ist Freude an den Naturwissenschaften Mathematik, Physik und Chemie sowie auch Informatik. Mit diesem interdisziplinären Studium schaffen Sie gute Voraussetzungen für einen schnellen Jobeinstieg und haben hervorragende Karrierechancen.

Berufliche Perspektiven

Die Wirtschaft Südwestfalens wartet auf Sie! Südwestfalen bietet unseren Absolventinnen und Absolventen hervorragende Berufsperspektiven u.a. für folgende Berufsfelder: Getriebetechnik, Karosserie- und Leichtbau, alternative Antriebe, Produktionstechnik für Planung und Gestaltung, Prozessoptimierung von Fertigungslösungen und –konzepten.

Die Automobil- und Automobilzulieferindustrie in NRW zählt zu den innovativsten Industriezweigen mit starken Wachstumsprognosen für die Zukunft. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist hoch. Der Zulieferindustrie kommt dabei eine steigende Bedeutung zu. Über 10.000 Teile sind heute in einem Auto verbaut. Etwa 70 Prozent davon werden von Zulieferunternehmen nicht nur gefertigt, sondern zum Großteil auch entwickelt.

Die Zulieferindustrie spielt in der Wirtschaftsstruktur Südwestfalens nicht nur eine wichtige Rolle, sie wurde auch in die Entwicklung des Studiengangs eingebunden.

Ingenieure als Berufsschullehrer

Neben einem Einstieg in die Industrie können Absolvent*innen der Maschinenbau-Bachelorstudiengänge auch als Berufsschullehrer*in tätig werden:

Die Fachhochschule Südwestfalen ermöglicht Studierenden und Verbundstudierenden einiger Studienfächer ein Lehramtsstudium an einer Universität aufzunehmen. In Kooperation mit den Universitäten in Paderborn, Siegen und Wuppertal werden die Studierenden befähigt, nach Absolvierung ihres Ingenieursstudiums und der Studienoption Lehramt am Berufskolleg einen Master of Education an einer der Universitäten zu absolvieren. Hier gibt es mehr Informationen zur Studienoption Lehramt.

Studi-Stimmen

Benjamin Hempel

„Ich studiere Automotive, weil das Studium nicht nur interessant ist, sondern darüber hinaus den Arbeitsmarkt eines der größten Industriezweige Deutschlands erschließt. Die Fachhochschule Südwestfalen war für mich erste Wahl, weil mir Praxisorientierung im Studium wichtig ist – und genau da hat die Fachhochschule Südwestfalen einen hervorragenden Ruf, der sich vollkommen bestätigt hat.“

Wie ist das Automotive-Studium aufgebaut?

Der Studiengang Automotive vermittelt auf wissenschaftlicher Grundlage eine breit angelegte, anwendungsbezogene, technische Ausbildung für den Bereich der Automobilindustrie mit spezifischer Ausrichtung auf die Automobilzulieferindustrie.

Inhalt des Studiums

In den ersten drei Semestern stehen Grundlagenfächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Physik und Ingenieurwissenschaften auf dem Programm. In den daran anschließenden drei Semestern werden die Kenntnisse in den verschiedenen Automotive-Anwendungsgebieten vertieft und erweitert.

Der Bachelor-Studiengang ist modular aufgebaut. Neben Pflichtmodulen, die für alle Studierenden verbindlich sind und bei denen das theoretische und methodische Fachwissen vermittelt wird, gibt es Wahlpflichtmodule, die aus vorgegebenen Katalogen ausgewählt werden können. In Übungen und Praktika werden analytische Fähigkeiten und Methodenkompetenz trainiert und ausgebaut. Prüfungen werden in allen Pflicht- und Wahlpflichtmodulen abgelegt.

Im 6. Semester ist ein freiwilliges, 22 Wochen andauerndes Praktikum möglich. In diesem Fall verlängert sich die Regelstudienzeit auf sieben Semester. Das Studium endet mit einer Abschlussarbeit.

Studienverlaufsplan Automotive B.Eng.

1. Semester2. Semester3. Semester4. Semester5. Semester6. Semester6./7. Semester
Grundlagen der InformatikElektrotechnikFertigungsverfahren Grundlagen (Kunststoffe, Umformen, Zerspanen)Automobilaufbau/KarosserieFahrzeugantriebeProjektmanagementBachelorarbeit
Mathematik 1Maschinenelemente 1Maschinenelemente 2GetriebetechnikTechnische SchwingungslehreFahrwerk 2Kolloqium
PhysikCAD 1StrömungslehreIndustriebetriebslehre/KostenrechnungCAx ProzesskettenTribologie
Technische Mechanik 1 (Statik)Technische Mechanik 2 (Festigkeitslehre, Kinematik und Kinetik)Verbrennungskraftmaschinen/AntriebssystemeFEM AnwendungPraxisphase (optional)
Technische Pro-
duktdokumentation
Mathematik 2Thermodynamik 1WahlpflichtmodulWahlpflichtmodul
Werkstoffkunde 1Werkstoffkunde 2Mess-,
Steuer- und Regelungstechnik
PKW Konzepte/Package/EntwicklungsprozesseFahrwerk 1

Legende zum Studienverlaufsplan

Pflichtmodule
Wahlpflichtmodul
Option

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Online-Bewerbung

Bachelor-Studiengang Automotive: Weitere Informationen

Flyer zum Download

Studiengang Automotive B.Eng.
Flyer (PDF)

Prüfungsordnung, Modulhandbücher und Verlaufspläne

für den Studiengang Automotive B.Eng. am Standort Iserlohn
Zu den PDFs

Ingenieure als Berufsschullehrer

Weitere Informationen zur Studienoption Lehramt.

Details über die Zulassungsvoraussetzung Praktikum

Als Einschreibevoraussetzung wird ein 10-wöchiges Grundpraktikum in den Industriebereichen Maschinenbau/Elektrotechnik, Mechatronik/Automobiltechnik oder Werkstofftechnik verlangt.

Das Praktikum muss bis zum Beginn des 3. Studiensemesters abgeleistet werden. Es wird jedoch empfohlen, das Praktikum vor Aufnahme des Studiums durchzuführen. Einschlägige Ausbildungs- und Berufstätigkeiten können auf das Praktikum angerechnet werden. Nachzuweisen ist das Praktikum bis zum 3. Fachsemester in mindestens drei der folgenden Arbeitsbereiche jeweils in einem Teilumfang von mindestens zwei Wochen:

  • Entwicklung/Konstruktion
  • Spanende Fertigungsverfahren (z.B. Sägen, Feilen, Gewindeschneiden, Reiben, Stoßen, Drehen, Fräsen, Bohren, Läppen, Honen)
  • Nicht spanende Fertigungsverfahren (Urformen, Umformen, Erodieren, Beschichten, Härten, Glühen, Fügen (aber keine Montage!))
  • Montage
  • Betrieb von Maschinen und Anlagen
  • Wartung und Instandhaltung

Weitere Informationen finden Sie in der Praktikumsordnung zur Fachprüfungsordnung 2017.

Noch Fragen zum Studiengang oder zur Studienwahl?

Das Team der Allgemeinen Studienberatung hilft Ihnen gerne weiter.

Weitere Ansprechpartner*innen finden Sie hier.