Zum Inhalt springen

Prof. Dr. Kilian Hennes

Systemischer Supervisor DGSv/SG

Molekulare Biotechnologie

Labor für Systemische Evolution

Mit meinem Team im Labor für Systemische Evolution arbeite ich an selbstorganisierenden Systemen unterschiedlichster Art. Die Systemische Evolution bildet dabei den theoretischen Rahmen zur Entwicklung von molekularen, zellulären, psychosozialen, organisationalen und anderen Systemen. Deren performative Erhaltung beziehungsweise Gesundheit ist Hauptgegenstand der Forschung und Lehre in meiner Arbeitsgruppe.

Übersicht der aktuellen F&E-Projekte

Online-Sprechstunde

Vieles lässt sich in einem direkten Gespräch besser klären als per E-Mail, daher lade ich herzlich zu meiner online-Sprechstunde dienstags um 17:00 Uhr ein. Der Zoom-Code bleibt jede Woche gleich und kann im FH-Netz oder bei einer VPN-Verbindung mit der Hochschule hier eingesehen werden: Zoom-ID

Am 31.5.22 fällt die Sprechstunde aus.

Lehrportfolio

Systemische Evolution

Berufliche Praxis

Systemische Beratung

Systemische Beratung als methodenplurales Beratungskonzept praktiziere ich als niedergelassener, zertifizierter Coach SG und Supervisor DGSv. Die Lehre im gleichlautenden Fachmodul vertrete ich in mehreren Studiengängen. Die zugrundeliegende Theorie der Systemischen Beratung ist durch die konstruktivistische Ausrichtung mit dem interdisziplinären Forschungsansatz der Systemischen Evolution eng verwandt. Durch meinen Erfahrungshorizont der beruflichen Praxis kann ich den Studierenden in den Systemischen Fachmodulen die Grundlagen des Arbeitens in der systemischen Organisationsberatung und im Systemischen Coaching vermitteln. Sie erfahren, wie der systemisch-evolutionäre Ansatz neue Perspektiven auf Menschen und soziale Zusammenhänge bietet. Sie lernen, methodische Werkzeuge anzuwenden und soziale Dynamiken zu verstehen, Verstrickungen aufzulösen, Krisen gemeinschaftlich zu lösen und den Blick auf Lösungen des Miteinanders zu lenken.

Didaktische Konzepte

Agile Systeme und Forschendes Lernen

Neben der klassischen "frontalen Lehre" in Form von Vorlesungen mit Praktika und anschließender Klausur praktiziere ich insbesondere den Ansatz des " Forschenden Lernens". Um beispielsweise in hochregulierten Bereichen der Life Sciences trotz Qualitätsmanagement nach internationalen Normen und Standards organisationale Agilität zu fördern, sind zunächst die paradigmatischen Widersprüche zwischen Life Sciences und Qualitätswesen einerseits sowie zwischen den Life Sciences und den Sozialwissenschaften andererseits zu überbrücken. Deren Sichtweisen führen zu sehr unterschiedlichen Schlussfolgerungen, wenn es um die Leistungsfähigkeit von Teams geht. Unser Ansatz zur Etablierung agiler QM-Systeme "Good Solution Practice" kann in diesem Zusammenhang Lösungswege eröffnen, um Teamresilienz zu sichern und eine Harmonisierung von normativen Strukturen mit dem jeweiligen sozialen Systemen zu ermöglichen. In Seminaren im Format von Übungsfirmen auf Zeit bearbeiten wir agile Qualitätsprozesse gemäß normativer Anforderungen nach GxP, ISO und MDR. Das GSP-Qualifizierungsniveau I kann im Bachelorstudiengang LSA und das GSP-Qualifizierungsniveau II im Masterstudiengang LSE erreicht werden.

Im Sinne der konkteten Anwendung vom Konzept des Forschenden Lernens in einem ganzen Studiengang unterstütze ich fachlich die Forderung der Fridays-for-Future Iserlohn nach der Etablierung eines Studiums im Themenfeld der Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung. Ein solches nachhaltigkeitsbezogenes Projektstudium sollte tatsächlich:

  • praxisorientiert in Bezug auf die Nachhaltigkeitsthemen sein,
  • aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Veränderungen fördern,
  • die UN-Nachhaltigkeitsziele im Studium abbilden und eine
  • enge Verknüpfung des Studiengangs mit der Region etablieren.

Aktuelle Forschung

System-autologe Phagentherapie

Im Rahmen meines staatlich geförderten ZIM-Projektes ZF401009MD9 arbeiten wir in enger Kooperation mit der Meise Medizintechnik GmbH an Verfahren zur Herstellung und Anwendung von patientenspezifischen Phagenpräparaten. Diese werden vom nicht-körpereigenen menschlichen Immunsystem nasaler Phagenpopulationen gewonnen. Diese dienen zur Stärkung der Immunabwehr von Patient:innen, die mit multiresistenten Keimen infiziert sind. Damit können Probleme der zunehmenden Unwirksamkeit von Antibiotika bekämpft werden. Ziel dieses holobiontischen Projektes ist es, die autologe Phagentherapie über einen patientenindividualisierten Ansatz in westlichen Ländern legal verfügbar zu machen. Ein Schwerpunkt dieses Projektes ist die Entwicklung eines blisterbasierten Produktionssystems.

Publikationen

Exemplarische Veröffentlichungen

Einen aktuellen und recht guten Überblick über meine Publikationen erhalten Sie durch die Recherche mit Google Scholar. Hier sind auch die entsprechenden Zitate verlinkt. Meine Publikationstätigkeit ist zugunsten der Entwicklung neuer Lehrformate und zugunsten von Entwicklungsaktivitäten recht überschaubar. Sie fokussiert sich auf Offenlegungs- und Patentschriften. Eine engere Auswahl finden Sie aktuell über das Espacenet.