Zum Inhalt springen

Sandra Kronenberg, M.Sc.

FB Agrarwirtschaft

Forschungsprojekt

Analyse der Möglichkeiten zur Auslobung von Hühnereiern mit dem Siegel „ohne Gentechnik“ unter Berücksichtigung des Produktionsweges der Futtermittel Soja, Mais und Raps vom Feld bis zum Stall

Projektleitung
Prof. Dr. M. Wittmann, Prof. Dr. M. Mergenthaler

MitarbeiterInnen
Dr. rer. nat. P. D. Dapprich , Sandra Kronenberg, M.Sc.

Förderung
Zentralverband Eier e. V. (ZVE)

Projektzeitraum
Mai–Oktober 2013

Ziel des kooperativen Forschungsprojektes ist es, die Machbarkeit der Warenauslobung mit dem Siegel „ohne Gentechnik“ am Beispiel der Produktion von Hühnereiern zu analysieren. Eine Auslobung mit dem Siegel „Ohne Gentechnik“ wird immer wieder von Verbrauchern und Interessenverbänden gefordert. Allerdings wird die Verlässlichkeit eines solchen Siegels oft angezweifelt. Daher sind Untersuchungen zur Verfügbarkeit von GVO-freien Rohstoffen, verlässliche Transportketten und sicherer Futtermittelherstellung entscheidend für die Wertigkeit des Siegels „Ohne Gentechnik“.
Durch eine Analyse der Produktionskette der typischen Futtermittel Soja, Mais und Raps sollen Erkenntnisse über die Art und den Umfang der möglichen Verunreinigungen mit bzw. Verschleppung von GVO-Material im Futtermittel erarbeitet werden. Auf dieser Basis soll eine Aussage über die Machbarkeit einer rechtssicheren Auslobung von Hühnereiern mit dem Siegel „Ohne Gentechnik“ getroffen werden. Methodisch basiert die Untersuchung im Wesentlichen auf der inhaltsanalytischen Auswertung von Experteninterviews mit Branchenkennern und Vertretern der einzelnen Produktionsstufen Rohstoffherstellung, Transport und Logistik, Futtermittelherstellung, Zertifizierung und Handel.

Projektbericht als PDF