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Pressemitteilung-Detail

08.11.2021

Weil es ohne sie ganz einfach nicht geht

Alumni-Preis an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen geht an Özlem Bozkurt, Cihan Bozkurt und Felix Ritter

Hagen. Mit Sicherheit prägt eine Hochschule ihre Studierenden. Für die Karriere und vielfach fürs ganze Leben. Es geht aber auch andersrum. Es gibt Studierende, die prägen ihre Hochschule. Mit ihrem Engagement, das sie neben dem Studium leisten. Dafür gibt es an der Fachhochschule Südwestfalen einen noch recht jungen Preis. Dieser Alumni-Preis wurde nun zum dritten Mal vergeben.

Fachschaftsrat, Berufungskommissionen, Studierendenparlament, Allgemeiner Studierendenausschuss, Prüfungsausschuss, und, und, und. Es gibt Studierende, die verlassen ihre Hochschule ohne jemals von diesen Gremien gehört zu haben. Das geht. Und das ist auch nicht weiter schlimm. Weil es Menschen wie Özlem Bozkurt, Cihan Bozkurt und Felix Ritter gibt. Denn eines ist klar: Studierende brauchen nicht unbedingt Gremien. Aber die Gremien brauchen Studierende. Unbedingt. Für ihren Einsatz für ihre Mitstudierenden haben die drei jungen Leute nun den Alumni-Preis erhalten. Der wird gestiftet vom Verein der Freunde der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen (VdF).

„Sie haben diesen Preis ganz einfach verdient“, brachte es VdF-Vorstandsmitglied Björn Heise bei der Preisverleihung auf den Punkt. Seine Begründung: „Sie haben Engagement für Andere gezeigt. Engagement für diverse Gremien, aber auch für viele Events, die das Studierendenleben ausmachen. Sie haben an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen bleibenden Eindruck hinterlassen.“ Die Entscheidung für Felix Ritter sowie Özlem und Cihan Bozkurt hatte sich der VdF nicht leicht gemacht. Alle drei waren von Dozenten vorgeschlagen worden, die weitere Urteilsfindung übernahm Björn Heise dann selbst. In Telefoninterviews sprach er mit den Studierenden über ihr Engagement und vor allem das, was sie dazu antreibt. „Sie haben mich überzeugt“, sagte Heise schließlich bei der kleinen Feierstunde in der Hochschule. „Sie setzen sich für andere ein. Und das in der Coronazeit, in der jeder selbst sicher schon genug Probleme hat.“

Zum dritten Mal stiftete der VdF seinen mit je 300 Euro dotierten Preis. Fast fragt man sich, warum es diese Würdigung nicht schon viel länger gibt, füllt sie doch eine offensichtliche Lücke. Björn Heise bringt es auf den Punkt: „Preise für herausragende Abschlussarbeiten und tolle Studienleistungen gibt es genug. Unser Preis zeichnet Einsatz für Andere und für die Hochschule aus. Das macht ihn so wichtig.“ Natürlich ist er auch als Motivation gedacht. Als Motivation für künftige Studierende, die ihre Hochschule mitprägen wollen.