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Pressemitteilung-Detail

04.10.2018

Maus öffnet Türen an der Fachhochschule

Nachwuchsforscher zur Gast an der Fachhochschule Südwestfalen und am Fraunhofer-Anwendungszentrum für Anorganische Leuchtstoffe

Soest. Gut 60 kleine und große Besucher nutzten den Feiertag (Mittwoch, 3. Oktober), um beim bundesweiten „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ einen Blick in die Labore auf dem Campus der Fachhochschule Südwestfalen in Soest zu werfen. Sachgeschichten zum Anfassen und Ausprobieren präsentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Anorganische Leuchtstoffe sowie des Fachbereichs Elektrische Energietechnik.

Was ist eigentlich Licht, welche unterschiedlichen Formen gibt es und wie kann das Licht Wissenschaftlern helfen, mehr über Stoffe und ihre Eigenschaften herauszufinden? Bei einem Rundgang durch die Labore des Fraunhofer- Anwendungszentrums für Anorganische Leuchtstoffe unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schweizer fanden die Nachwuchsforscher Antworten. Ob natürlich oder künstlich – Licht ist allgegenwärtig. Es begegnet uns beispielsweise in Form von Leuchtdioden (LEDs), technischen Anzeigen oder Autoscheinwerfern – das wussten schon die Jüngsten. Was eine LED leistet und wie sie noch optimiert werden kann, damit sie bis zu 50-mal länger „lebt“ als eine herkömmliche Glühlampe, das erklärten die Wissenschaftler des Fraunhofer- Anwendungszentrums. Schwer beeindruckt waren die Gäste, wie viele unterschiedliche Untersuchungen, Messungen und Versuche für die Entwicklung neuartiger Leuchtstoffe für LEDs nötig sind.

Exklusiv und hochspannend war auch der Rundgang durch das Hochspannungslabor der Fachhochschule. Blitz und Donner geben ein eindrucksvolles Naturschauspiel ab. Wie viel Energie steckt aber in einem Blitz und welche Gefahren und Herausforderungen für die Energieversorgung sind damit verbunden? Auf diese und andere Fragen wussten die Mitarbeiter des Hochspannungslabors unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Bach eine Antwort. Mit sicherem Abstand ließen sie für ihr junges Publikum sogar echte Blitze im Labor krachen.

Im Rahmen einer Kurzvorlesung konnten die Kinder und ihre Eltern in die Rolle von Studierenden schlüpfen. Im Audimax der Hochschule lernten sie Grundlagen zur Spektroskopie und konnten in Versuchen die Erhaltungseigenschaft des Drehimpulses am eigenen Körper erfahren.

Genauso praktisch ging es im Labor für Elektrische Maschinen, Antriebssysteme und Leistungselektronik weiter. Großen Spaß hatten kleine und große Besucher beim Löten blinkender Anzeigen mit Aufdruck von Maus und Elefant. So weckten Laborleiter Prof. Dr. Peter Thiemann und sein Team spielerisch das Interesse für die Grundlagen der Elektrotechnik.