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Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag

FB Agrarwirtschaft

Schweinegesundheit

Zur Person

  • Seit 09/2013
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Agrarwirtschaft der FH Südwestfalen
  • 12/2006 – 09/2013
    Schweinefachberaterin, Erzeugerring Westfalen, Senden
  • 01/2001 - 05/2004
    Angestellte im Marketing, Kverneland, Soest
  • 09/1998-07/2006
    Studium der Agrarwirtschaft an der Fachhochschule Südwestfalen
  • 08/1997-07/1998
    landwirtschaftliches Praktikum Lehr,- und Versuchsanstalt Haus Düsse, Bad Sassendorf
  • 1997
    Abitur

Forschungsprojekte

Untersuchung zur Senkung der Salmonellenprävalenz in Sauen- und Ferkelhaltenden Betrieben in NRW

Umsetzung von Hygienemaßnahmen zur Verbesserung der Tierhygiene und zur Prävention von Tierseuchen in schweinehaltenden Betrieben in NRW

Vergleich von Haltungsbedingungen für Mastschweine in Deutschland und in der Schweiz

Projektleitung
Prof. Dr. Mechthild Freitag

Projektpartner
Dr. Sandra Sicken, Landwirtschaftskammer NRW, Schweinegesundheitsdienst
Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag , Erzeugerring Westfalen
Markus Lehmenkühler, Fachhochschule Südwestfalen

Laufzeit
Juni bis Dezember 2013

In der Schweiz ist das Kupieren von Schwänzen bei Schweinen seit Jahren verboten. Zur Untersuchung der Unterschiede in den Haltungsbedingungen für Schweine in der Schweiz und in Deutschland wurden im Juli 2013 elf landwirtschaftliche Betriebe besichtigt und mit bestandsbetreuenden TierärztInnen und BeraterInnen über die Problematik der Caudophagie diskutiert.

Freitag M., Sicken S., Freitag H., Lehmenkühler M. (2013): Ländervergleich Deutschland – Schweiz im Hinblick auf Caudophagie. Forschungsbericht der Fachhochschule Südwestfalen, Selbstverlag, ISBN 978-3-940956-24-8, SS. 103

Die Ergebnisse als pdf-Datei hier .

Einflussfaktoren auf das Schwanzbeißen beim Schwein: “Gesunde Tiere – gesunde Lebensmittel” – Teilprojekt G

Projektkoordination
Dr. Bernhard Schlindwein, WLV

Wissenschaftliche Projektleitung
Prof. Dr. Mechthild Freitag, Fachhochschule Südwestfalen, Fachbereich Agrarwirtschaft
Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag, Erzeugerring Westfalen

Projektpartner
Landwirtschaftskammer NRW
Erzeugerring Westfalen
IQ-Agrar Service
Fachhochschule Südwestfalen, Fachbereich Agrarwirtschaft

Laufzeit
9/2012-7/2013

Förderung
Gemeinschaftsförderung von EU und Land NRW (Förderwettbewerb Ernährung.NRW 2008)

Ein Grund für Verluste in der Schweinemast ist der Kannibalismus unter den Schweinen mit teilweise tödlichen Folgen. Eine besondere Form des Kannibalismus ist das sogenannte Schwanzbeißen. Dabei handelt es sich um ein weites Feld von Verhaltensweisen von behutsamer oraler Manipulation bis hin zum völligen Abbeißen des Schwanzes. Dieses Verhalten findet unter verschiedensten Bedingungen wie Stall- und Freilandhaltung sowie auf Biobetrieben statt. Das Schwanzbeißen bringt Schmerzen, gesundheitliche Schäden (Traumata, Infektionen, Abszesse, Tod) und verminderte Leistungen für die Tiere mit sich und kann dadurch erhebliche ökonomische Folgen für den Betrieb haben.
Freitag M. (2014): Untersuchung zu Einflussfaktoren auf die Caudophagieinzidenz bei Schweinen in NRW. Nutztierpraxis aktuell, 14. Haupttagung der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA), Göttingen, 21.-23.3.2014
Die Ergebnisse als pdf-Datei hier .

Präventive Hygieneberatung: Ansatzpunkte zur Umsetzung von Hygienemaßnahmen zur Verbesserung der Tiergesundheit und zur Prävention von Tierseuchen in schweinehaltenden Betrieben in NRW

Betreuer
Prof. Dr. Marc Boelhauve
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler

Förderung
Tierseuchenkasse NRW

Laufzeit
01.01.2013 - 31.03.2015

Mitarbeiterinnen
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
M.Sc. Iris Kobusch
Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag
Eileen Koch, M.Sc.

Das Vorhaben zielt darauf ab, die Tiergesundheit in der NRW-Schweinehaltung durch die Umsetzung geeigneter Hygienemaßnahmen weiter zu verbessern. In einem ersten Schritt erfolgt eine Zusammenstellung und Bewertung von Hygienemaßnahmen, die in der landwirtschaftlichen Schweinehaltung angewandt werden. Daneben wird eine Untersuchung des Status-Quo in der Beratung zur Verbesserung der Hygiene in der Tierhaltung durchgeführt. Im Anschluss an die „Voruntersuchungen“ finden regionale Workshops in NRW zur Einbindung interessierter Betriebsleiter statt. Vorzugsweise sollen die Betriebe aus dem seit 2010 laufenden NRW-Cluster-Projekt „Gesunde Tiere - gesunde Lebensmittel“ ausgewählt werden, da in diesem Projekt eine Infrastruktur geschaffen worden ist, die optimale Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Projektpartner und der beteiligten Landwirte bietet. Zusätzlich sollen landwirtschaftliche Betriebe aus dem Rheinland einbezogen werden.
Im Fokus der Analysen auf den Betrieben stehen dann Hygieneuntersuchungen, die über eine Dauer von zwei Jahren mindestens halbjährlich erfolgen. Parallel dazu wird eine Akzeptanzuntersuchung bei den Landwirten zum Einsatz von Hygienemaßnahmen und zur Nutzung von Hygieneberatung durchgeführt. Dazu finden persönliche Interviews statt, mit denen fördernde und hemmende Faktoren der Anwendung der verschiedenen Hygienemaßnahmen aus Sicht der Landwirte ermittelt und sinnvolle Anreizsysteme zur Nutzung von Hygieneberatung eruiert werden sollen. Durch ergänzende Workshops mit den Landwirten und leitfadengestützte Gespräche mit Branchenexperten werden erste Empfehlungen für die landwirtschaftliche Praxis, für die Beratung und für die Politik abgeleitet. Dabei soll auch der weitere Forschungsbedarf für eine sich anschließende Umsetzungsphase eingegrenzt werden.
Das Vorhaben verfolgt insgesamt einen innovativen und zeitgemäßen Ansatz, der neben der Landwirtschaft auch die Beratung fokussiert. Die Gesamtkonstruktion des Forschungsprojektes ist so ausgelegt, dass für einen zügigen und optimalen Transfer von Forschungsergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis gesorgt wird. Durch das Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten bei Hygienemaßnahmen werden Ansatzpunkte zur Verbesserung der Tiergesundheit und zur Tierseuchenprävention erarbeitet.