Porträtreihe: Frauen im Maschinenbau
Dipl.-Ing. Melanie Frieling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Maschinenbau.
Im Interview gibt sie Einblicke, warum sie eine Karriere in der Technik eingeschlagen hat und was sie an ihrem Beruf liebt.
Welche Faszination geht Ihrer Meinung nach von technischen Berufen aus? Was hat Sie dazu inspiriert, eine Karriere in diesem Bereich einzuschlagen, und welche Erfahrungen haben Sie auf diesem Weg gemacht?
Für Melanie Frieling liegt die Faszination technischer und wissenschaftlicher Berufe in der Vielfalt und den ständig neuen Herausforderungen, die es zu lösen gilt. "Technische und wissenschaftliche Berufe sind sehr abwechslungsreich. Es ergeben sich immer wieder neue Fragestellungen, die es zu lösen gilt", erklärt sie. Ihre Reise zum Maschinenbau begann bereits in der Schulzeit, als sie ihre Freude an den naturwissenschaftlichen Fächern entdeckte. Sie entschied sich nach dem Abitur zunächst für ein Lehramtsstudium, um später naturwissenschaftliche Fächer zu unterrichten. "Der Mut für ein rein technisches Studium fehlte mir zu diesem Zeitpunkt", erinnert sie sich. Doch schon im ersten Semester wurde ihr klar, dass sie nicht an den pädagogischen Studienfächern interessiert war – die technischen Veranstaltungen fesselten sie viel mehr. "Daraufhin wechselte ich meine Studienrichtung und begann ein ingenieurwissenschaftliches Studium", so Frieling.


