Dr. Kristina Kusanke ist Professorin der Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Südwestfalen. In diesem Interview erzählt sie, wie wichtig es ist, den Mut zu haben, den eigenen Weg zu gehen.
Welche Faszination geht Ihrer Meinung nach von technischen bzw. wissenschaftlichen Berufen aus? Was hat Sie dazu inspiriert, eine Karriere / ein Studium in diesem Bereich einzuschlagen, und welche Erfahrungen haben Sie auf diesem Weg gemacht?
Die Wirtschaftsinformatik ist für Prof. Dr. Kristina Kusanke ein Fachgebiet mit außergewöhnlicher Strahlkraft. Sie beschreibt die Disziplin als ein Feld, „das sich immer weiterentwickelt und unglaublich vielfältig ist“. Besonders fasziniert sie die allgegenwärtige Bedeutung digitaler Technologien: Aspekte der Digitalisierung seien heute in nahezu jedem Lebensbereich und in allen Arbeitsfeldern präsent. Informationssysteme prägten „unsere Gesellschaft, unser Miteinander, unseren Alltag und unsere Arbeitswelt wie kaum etwas anderes“. Diese enge Verbindung von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft habe sie früh dazu motiviert, ein Studium und später eine berufliche Laufbahn in diesem Bereich einzuschlagen.
Neben den fachlichen Inhalten hebt sie vor allem ihre Tätigkeit in der akademischen Lehre hervor. Für sie sei es „ein riesiges Privileg, unsere Studierenden auf dem Weg zu begleiten, diese Begeisterung zu teilen und das Wissen zu vertiefen“. Die Möglichkeit, junge Menschen für ein komplexes und dynamisches Fach zu begeistern und sie in ihrer fachlichen wie persönlichen Entwicklung zu unterstützen, empfindet sie als besonders erfüllend.

