"Man lernt nie aus und gestaltet aktiv Zukunft mit – das begeistert mich bis heute."
Jacqueline Grohs, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Elektrotechnik & Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen, berichtet von ihrer Karriere zwischen Elektrotechnik und Medizin
Welche Faszination geht Ihrer Meinung nach von technischen bzw. wissenschaftlichen Berufen aus? Was hat Sie dazu inspiriert, ein Studium in diesem Bereich einzuschlagen, und welche Erfahrungen haben Sie auf diesem Weg gemacht?
"Ich war schon immer begeistert von Technik und ihren Möglichkeiten, Dinge zu verändern und Herausforderungen zu meistern", erzählt Jacqueline Grohs. Besonders faszinierend findet sie, "wie technische Berufe durch Innovation und Problemlösung konkret zur Verbesserung verschiedenster Lebensbereiche beitragen können".
Familienbedingt bestand auch ein Interesse an der Medizin – eine Kombination, die sie schließlich zur Medizintechnik führte. "Durch Praktika im Krankenhaus lernte ich die Medizintechnik kennen – eine perfekte Verbindung meiner Interessen." 2012 begann sie das Medizintechnik-Studium an der Fachhochschule Südwestfalen. Besonders die praktischen Inhalte überzeugten: "Sie gaben mir einen direkten Einblick in die technische Umsetzung medizinischer Anwendungen."
Im weiteren Verlauf stellte sich eine besondere Stärke im mathematisch-technischen Bereich heraus, was sie zu einem Masterstudium in Elektrotechnik motivierte. "Das war durch die elektrotechnische Ausrichtung in den ersten Semestern im Bachelor problemlos möglich." Das Verbundstudium Elektronische Systeme absolvierte sie erfolgreich – parallel zur Vollzeitarbeit. "Eine Herausforderung, aber auch eine wertvolle Erfahrung", betont sie. Bereits währenddessen konnte sie ihr Wissen als Mitarbeiterin im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik an der Hochschule anwenden und vertiefen. "Für mich liegt die Faszination technischer Berufe in ihrer Vielseitigkeit, ihrer Praxisnähe und dem ständigen Wandel."

