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Starke Frauen – Starke Stimmen

Perspektiven in Technik und Wissenschaft

Warum Sichtbarkeit zählt – und was Vorbilder bewirken können

Frauen sind aus Wissenschaft und Technik nicht wegzudenken – und doch oft unterrepräsentiert, obwohl sie die Hälfte der Bevölkerung sind. Sichtbarkeit ist deshalb kein Selbstzweck, sondern ein zentrales Element für mehr Chancengleichheit. Denn wer sichtbar ist, wird gehört. Wer gehört wird, kann verändern.

  • Sichtbarkeit schafft Vorbilder
    Gerade in männerdominierten Studiengängen und Berufsfeldern sowie in Führungspositionen fehlen oft greifbare Identifikationsfiguren für junge Frauen. Vorbilder – also erfolgreiche Frauen in Technik und Wissenschaft– zeigen: Ich kann das auch. Sie inspirieren, stärken das Selbstvertrauen und machen vielfältige Karrierewege greifbar.
  • Sichtbarkeit durchbricht Stereotype
    Wenn Frauen in technischen Disziplinen sichtbar sind, hinterfragen wir automatisch tradierte Rollenbilder. So verändert sich nicht nur das Bild von Technik, sondern auch das Bild von Führung, Forschung und Innovation.
  • Sichtbarkeit eröffnet Räume für Mitgestaltung
    Wer sichtbar ist, kann mitgestalten und Strukturen anpassen, damit sie chancengerechter für alle werden: in der Wissenschaft, in Unternehmen, in Gremien, in Projekten und in Netzwerken. Damit wird Gleichstellung nicht nur ein Ziel, sondern gelebte Realität – mit Perspektiven für alle.

Lassen Sie sich von persönlichen, spannenden und überraschenden Geschichten inspirieren – erzählt von Frauen, die ihre Leidenschaft in Wissenschaft und Technik leben.
Soest
Prof. Dr. Kristina Kusanke
Prof. Dr. Kristina Kusanke lehnt an einem Bücherregal in einer Bibliothek.

Prof. Dr. Kristina Kusanke erklärt im Interview, wie ihre Begeisterung für die Wirtschaftsinformatik sie von der Industrie über die Promotion zur Professur führte – und warum Mut, Leidenschaft und Vorbilder entscheidend sind, um den eigenen Weg in Technik und Wissenschaft zu gehen.

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Hagen
"Fix the system, not the women!"
Bettina Kretzschmar

Dr. Bettina Kretzschmar kommentiert die jüngst ausgezeichnete Masterarbeit von Naomi Rusch zum Thema geschlechtsspezifischer Einfluß von Körpersignalen auf Führung.

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Iserlohn
Prof. Dr.-Ing. Susanne Cordes
Prof. Dr.-Ing. Susanne Cordes

Technische Berufe bieten nicht nur abwechslungsreiche Aufgaben, sondern auch die Möglichkeit, aktiv an der Zukunft mitzuwirken. Davon ist Professorin Dr.-Ing. Cordes überzeugt. In ihrer Arbeit setzt sie sich besonders für die Sichtbarkeit und Förderung von Frauen in technischen Berufen ein.

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Meschede
Katharina Hogrebe
Katharina Hogrebe arbeitet an einem Laptop.

Katharina Hogrebe konnte beobachten, wie sich die Geschlechterverteilung im technischen Umfeld in den letzten Jahren verändert hat. Sie sieht Frauen besonders in kommunikativen und vernetzt denkenden Aufgabenfeldern im Vordergrund: "Diese Aufgabenfelder spielen gerade bei technischen Themen im öffentlichen Raum mit zahlreichen Akteur:innen eine sehr große Rolle."

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Meschede
Johanna Illmer
Johanna Illmer steht mit ihrem Mann neben einem Camper umgeben von einer schönen Landschaft.

Johanna Illmer betont: „Für mich wäre wahre Gleichberechtigung erreicht, wenn wir in Zukunft nicht mehr über geschlechterspezifische Rollen sprechen müssten“ – und zeigt damit, wie selbstverständlich Vielfalt im Berufsalltag gelebt werden kann.

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Iserlohn
Inga Fricke
Inga Fricke

Als Dipl.-Ing. (FH) und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Maschinenbau macht Inga Fricke jungen Frauen Mut: "Wer sich für Technik begeistert, sollte sich nicht von Ängsten oder Vorurteilen abhalten lassen." Auch die beruflichen Aussichten seien bestens, denn die "Nachfrage nach gut ausgebildeten Ingenieurinnen ist hoch."

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Hagen
Jacqueline Grohs
Jacqueline Grohs

Jacqueline Grohs hat sich für einen Karriereweg zwischen Elektrotechnik und Medizin entschieden. Sie ist überzeugt: "Junge Frauen haben heute mehr Chancen als je zuvor, sich in MINT-Bereichen zu etablieren."

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Hagen
"Fix the system, not the women!"
Bettina Kretzschmar

Dr. Bettina Kretzschmar kommentiert die jüngst ausgezeichneten Masterarbeit von Naomi Rusch zum Thema geschlechtsspezifischer Einfluß von Körpersignalen auf Führung.

Hagen
Prof. Dr. Annika Meyer
Prof. Dr. Annika Meyer

Prof. Dr. Annika Meyer hat über die Jahre erkannt, dass andere auch nur mit Wasser kochen und vieles durch kontinuierliche Arbeit zu bewältigen ist. Sie spricht jungen Frauen Mut zu: „Ich würde dazu raten, keine falsche Scheu zu haben und sich selbst gerade im mathematischen oder technischen Bereich ruhig etwas zuzutrauen."

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Soest
Alexandra Cristina Copony
Alexandra Cristina Copony

Alexandra Cristina Copony ist davon überzeugt, dass "Männer und Frauen gleichermaßen in der Lage sind, mit den Herausforderungen der Technik umzugehen. In diesen Bereichen ist die Zeit der geschlechtsspezifischen Arbeitsplätze vorbei."

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Iserlohn
Melanie Frieling
Melanie Frieling

Melanie Frieling hat eine klare Botschaft an junge Frauen, die eine Karriere im Maschinenbau oder einem anderen technischen Bereich anstreben: "Glaubt an euch selbst und habt den Mut, euren Interessen nachzugehen."

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