Zum Inhalt springen

Corona Betriebskonzept der FH Südwestfalen

Gültige Konzepte, Beschlüsse & Hinweise

Coronaschutzverordnung

Wichtig für Studierende und Mitarbeitende - Stand: 08.10.2021

Mit der Coronaschutzverordnung werden Regelungen getroffen, die die Infektionsgefahren wirksam und ziergerichtet eindämmen sollen.

Die neueste Coronaschutzverordnung und die Anlagen finden Sie hier auf der Seite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

Unterweisungen

Wichtig für Studierende - Stand: 23.09.2021

FAQ zum Betriebskonzept WS 21/22

Coronatests

Wie ist die Stellungnahme der Hochschule zu folgendem Thema: Um möglichst sichere Gegebenheiten zu schaffen, müssten sich Geimpfte ebenfalls testen lassen, anderenfalls können Geimpfte das Virus in der gesamten Hochschule verbreiten.

Die gültige CoronaSchVO sieht vor, dass die Testpflicht ausschließlich für nicht immunisierte Personen besteht. In Folge dessen sind immunisierte Personen davon ausgenommen. Das RKI veröffentlicht zur Virusübertragung u. a. folgenden Hinweis:
„Aus Public-Health-Sicht erscheint durch die Impfung das Risiko einer Virusübertragung in dem Maß reduziert, dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung keine wesentliche Rolle mehr spielen.“ ( https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVIDImpfen/FAQ_Transmission.html)

Die Hochschule hat sich dazu entschlossen, den Infektionsschutz ganz oben anzusiedeln. Zur zusätzlichen Sicherheit gilt deshalb an der Hochschule die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske. Diese Masken filtern mindestens 94 Prozent der Aerosole. (Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/regelung-zumasken-1842704) Damit sollten auch Geimpfte und Genesene, die trotzdem infiziert sein könnten, das Virus nicht weiterverbreiten können.

Was bedeutet die Angabe "zeitlich befristete Kostenübernahme" für Coronatests im Betriebskonzept? Gilt die Befristung nur bis zum 11.10.2021?

Die finale Entscheidung kann erst getroffen und kommuniziert werden, wenn die Details mit dem zuständigen Ministerium und den örtlichen Testanbietern geklärt sind.

Wie stellt die Hochschule konkret sicher, dass das Studieren für Ungeimpfte nicht einer ungleich höheren finanziellen Belastung gleichkommt?

Da das Land NRW diesen Aspekt nicht vorsieht, kann die Hochschule als vom Land getragene Einrichtung dies nicht sicherstellen.

Werden an der Hochschule bei der Kontrolle der 3G-Regel in Lehrveranstaltungen bei Studierenden auch Coronatestnachweise von Arbeitgebern anerkannt, die zertifiziert sind oder muss man trotzdem zu einem Schnelltestzentrum, um sich dort testen zu lassen?

Bescheinigungen über das Vorliegen eines negativen Antigentests zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus für Beschäftigte werden von externen Arbeitgebern bei der 3G-Regel an der Hochschule anerkannt, wenn diese Bescheinigung max. 48 Std. gültig ist und der Aussteller beim Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales für Beschäftigtentestungen gemeldet ist und die offiziell gültige Bescheinigung am Tag der Veranstaltung vorliegt.

Hygienische Nutzung von PC-Räumen (Teilen von Arbeitsmitteln wie Tastaturen / Mäuse)

Wie ist der Praktikumsbetrieb in der Informatik praktikabel? Kann man als Anforderung festlegen, dass Studierende ihre eigenen Laptops mitbringen?

Der Praktikumsbetrieb im Bereich Informatik lässt sich einfach umsetzen, in dem Reinigungs-/ oder Desinfektionstücher vorgehalten werden. Nach jeder Nutzung müssen entsprechend berührte Oberflächen einmal abgewischt werden. Zum Beispiel erfolgt die Ausgabe in Pool-Räumen über das Dezernat 6.

Reiserückkehrer*innen

Warum ist die hochschulinterne Regelung zu den Reiserückkehrenden strenger als die CoronaEinrVO? Gemäß CoronaEinrVO darf man sich bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet als geimpfte Person durch einen PCR Test nach 5 Tagen freitesten, an der FH darf man diese erst nach 10 Tagen betreten und nicht nach 5.

Da bei Reiserückkehrer*innen aus Hochrisikogebieten das Risiko von mitgeführten Infektionen deutlich erhöht ist, gelten zum Infektionsschutz aller an der Hochschule strengere Maßnahmen. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass sich eine Vielzahl an Reisenden im Ausland angesteckt hat.

Unterschreiten des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes

Wie wird der unverhältnismäßige Aufwand gem. Betriebskonzept definiert, den es geben muss, damit man in der Lehre von den 1,5 m Sicherheitsabstand abweichen darf?

Der unverhältnismäßige Aufwand kann je nach Gefährdungsbeurteilung das Ergebnis der Risikoabwägung sein. Die Entscheidung obliegt der Beurteilung der Lehrenden, was ansonsten nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich wäre. Es gilt stets abzuwägen, da die Kombination aus dem Einhalten der Maskenpflicht und der Berücksichtigung des Sicherheitsabstandes zu einer erhöhten Schutzwirkung führt.

FFP2-Masken-Pflicht

Wie soll die Tragepause gem. Betriebskonzept bei FFP2 Masken in der Lehre gewährleistet werden und warum ist das Tragen einer OP-Maske nicht ausreichend?

Das Ergebnis der hochschulinternen Gefährdungsbeurteilung und Risikobewertung hat dazu geführt, dass die Ansteckungsgefahr mit FFP2-Maske deutlich niedriger ist. Das Tragen der FFP2-Maske ohne schwere körperliche Tätigkeit ist bei der Risikobewertung als zumutbar festgelegt worden. Die gleiche Zumutbarkeit gilt für eine längere Tragedauer und kürzere Tragepause. Der Infektionsschutz hat weiterhin oberste Priorität und entsprechend Vorrang.

Wer soll die Kosten für die FFP2-Masken für Studierende übernehmen?

Die Hochschule stellt nur in Ausnahmefällen FFP2 Masken zur Verfügung.

Quarantäne

Wird für Infizierte und deren Kontaktpersonen während der Quarantäne Online-Unterricht angeboten? Haben studierenden ein Anrecht auf einen zeitnahen Nachholtermin bzw. eine andere Prüfungsform (Onlineklausur), wenn Sie während der Prüfung in Quarantäne sind?

Sonderregelungen können, wie im Falle anderer Krankheits- oder Abwesenheitsfälle nicht angeboten werden. Es sind keine individuellen Nachholtermine für Prüfungen möglich. Für Lehrende gibt es keine Vorgabe, Präsenz- und Onlinelehre parallel zu betreiben.

Wie wird mit positiv getesteten Studierenden umgegangen? Wird der gesamte Kurs oder die gesamte Praktikumsgruppe in Quarantäne geschickt?

Der Vorgang obliegt dem zuständigen Gesundheitsamt.

Wie müssen positiv getestete Studierende verfahren? Müssen diese sich auch an die Stabsstelle AGU wenden oder erfolgt dies über die jeweiligen Gesundheitsämter?

Im Falle eines positiven Coronatests ist die Meldung an das zuständige Gesundheitsamt zwingend erforderlich. Die Stabsstelle AGU sollte parallel auch informiert werden.

Notfallpläne

Gibt es Notfallpläne bei einer Verschlechterung der Pandemiesituation bzw. was passiert bei einem erneuten Lockdown?

Gesetzliche Anpassungen führen auch zu einer Anpassung des Betriebskonzeptes. Die Hochschule richtet sich nach der jeweils gültigen CoronaSchVO. Sollten Änderungen eintreten, wird die Hochschulleitung selbstverständlich informieren.

Einlasskonzept

Welche Informationen beinhalten die Tickets zur Überprüfung der 3G-Regeln in der Hochschule?

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte dem Einlasskonzept.

Wer darf die Tickets innerhalb der Hochschule überprüfen? (Außerhalb der Lehrveranstaltungen)

Die Überprüfung der Tickets darf von denjenigen, die mit der Zugangskontrolle betraut sind, vorgenommen werden.

Was passiert, wenn Informationen und Unterlagen (z.B. Impf- und Testnachweise) angezweifelt werden?

Bei zweifelhaften Unterlagen werden genauere Kontrollen durchgeführt.

Werden die über das DIGIDES-System bzw. das Anmeldesystem hinterlegten Informationen auf hochschulinternen Servern gespeichert? Wenn nicht, wie wird der Datenschutz sichergestellt?

Der Datenschutz ist sichergestellt. Es wird keine Speicherung der Daten, weder auf eigenen, noch auf fremden Servern vorgenommen.

Wie erfolgt der Datenschutz bei der Kontrolle und ist das dafür eingesetzte Personal (inklusive Mitarbeiter*innen und Professor*innen) über die geltenden Datenschutzbestimmungen für die Kontrolle der Unterlagen unterrichtet?

Vor Ort wird eine Sichtkontrolle ohne Datenspeicherung durchgeführt. Das Personal ist datenschutzrechtlich verpflichtet und zuvor auch geschult worden.

Allgemeine Fragen zum Betriebskonzept

Wie wird mit schwangeren Studierenden verfahren? Können sie sich von Anwesenheitspflichten in bestimmten Lehrveranstaltungen entbinden lassen bzw. Lehrveranstaltungen virtuell besuchen?

Im Falle einer schwangeren Studierenden gilt, wie im Regelfall auch, die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung im Mutterschutz, sodass eine individuelle Lösung notwendig ist. Detaillierte Informationen zum Mutterschutz sind im AGU-Portal zu finden.

Bei Prüfungen wird auf das explizite Lüften verwiesen, jedoch nicht bei Lehrveranstaltungen. Wie wird damit verfahren? Stehen Luftfilter in den Räumen zur Verfügung und wie soll die Lüftung im Winter erfolgen?

Das Thema Lüftung wird explizit auch in den Distanz- und Hygieneregeln der Hochschule beschrieben. Gemeinschaftsräume mit Fensterlüftung sind regelmäßig zu lüften! (Empfehlung: Stoßlüftung von 3-10 Minuten, Lüftungsfrequenz: mind. alle 15 Minuten) Diese Regelung gilt sowohl in Prüfungs- als auch in Lehrveranstaltungen. Die Nutzung von Luftfiltern in Räumen ist kein Ersatz für Fensterlüftung.

Bei Prüfungen wird für z. B. für immunsupprimierte Personen eine individuelle Lösung in Aussicht gestellt. Wie wird bei Lehrveranstaltungen mit diesen Personen verfahren und an wen müssen sich diese Personen wenden?

Betroffene Studierende wenden sich an die Beauftragte für Studierende mit Behinderungen oder chronische Erkrankungen. Kontaktdaten Frau Anna Krause: krause.anna@fh-swf.de, Tel.: 02371 - 566 (5742)

Wie wird mit Studierenden verfahren, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können und dies auch durch valide Unterlagen (ärztliches Attest) beweisen können?

Betroffene Studierende wenden sich an die Beauftragte für Studierende mit Behinderungen oder chronische Erkrankungen. Kontaktdaten Frau Anna Krause: krause.anna@fh-swf.de, Tel.: 02371 - 566 (5742)

Dürfen die stud. Gremien Präsenzveranstaltungen (abseits von Sitzungen der jeweiligen Gremien) in der Hochschule durchführen und wie wird dies geregelt? Unterliegen sie den gleichen Regelungen aus Punkt 4.8 des Betriebskonzeptes?

Für Sitzungen studentischer Gremien gilt auch Punkt 4.8 des Betriebskonzeptes.

Wieso findet kein geregelter Hybridbetrieb statt, bei dem Vorlesungen und ähnliche Veranstaltungen online durchgeführt werden und nur Praktika in Präsenz stattfinden?

Die Fachbereiche entscheiden eigenständig, wie sie die Lehre umsetzen. Dennoch muss darauf hingewiesen werden, dass der Wechsel zwischen Online- und Präsenzbetrieb praktikabel gestaltet werden muss. Ggf. stehen in Einzelfällen asynchrone Veranstaltungen zur Verfügung.

Werden Gruppenarbeiten in der Lehre (z. B. in Praktikumsversuchen) erlaubt sein?

Gruppenarbeiten dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln (FFP2-Maske, Lüften, 3G-Regel) durchgeführt werden. Praktikumsversuche sind wie Lehrveranstaltungen zu handhaben, bei denen der Abstand nicht eingehalten werden kann. Auch hier gilt 4.1.1. des Betriebskonzeptes der Hochschule.

Welche Regelungen gelten in den Lernzentren?

Im Falle von Lernzentren gilt 4.1.5 des Betriebskonzeptes der Hochschule.

Corona Unterweisungsfilm

externer Inhalt (Youtube)

Distanz-, Hygiene- und Verhaltensregeln in der Corona-Pandemie

Film zu den in der Corona-Pandemie geltenden (verbindlichen) Distanz-, Hygiene- und Verhaltensregeln der Fachhochschule Südwestfalen