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FAQs zu den Corona-Ausnahmeregelungen

Die Ausnahmeregelungen zur Durchführung von Prüfungen in Bachelor- und Masterstudiengängen der Fachhochschule Südwestfalen aufgrund der Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie (Ausnahmeregelungen Corona-Epidemie) wurden aktualisiert. Die konkreten Ausnahmeregelungen zur Durchführung von Prüfungen in Bachelor- und Masterstudiengängen werden in den FAQ erläutert.

Letzte Aktualisierung: 16.12.2021

Häufig gestellte Fragen

Ausnahmeregelungen Corona-Epidemie

Die neue Verordnung zur Bewältigung der durch die Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie an den Hochschulbetrieb gestellten Herausforderungen (Corona-Epidemie-Hochschulverordnung) ist zum 1. Dezember 2021 in Kraft getreten.

Auf Grund dieser Corona-Epidemie-Hochschulverordnung hat das Rektorat der Fachhochschule Südwestfalen am 15.12.2021 die folgenden Ausnahmeregelungen erlassen.

Fallen Zulassungsvoraussetzungen weg?

Die Zulassungsvoraussetzungen richten sich nach der für Ihren Studiengang gültigen Prüfungsordnung.

Aber für einige Studiengänge haben die Fachbereiche Ausnahmeregelungen erlassen, die zum Beispiel die Zulassung zur Praxisphase oder Abschlussarbeit betreffen. Die für Sie geltenden Ausnahmeregelungen finden Sie ebenfalls unter der Prüfungsordnung Ihres konkreten Studiengangs.

Freiversuchsregelung

Für Prüfungen, die dem Wintersemester 2020/2021, Sommersemester 2021 und dem aktuellen Wintersemester 2021/2022 zugeordnet waren bzw. sind, gilt Folgendes: Prüfungen, die abgelegt und nicht bestanden wurden oder zu denen der Prüfling nicht erschienen ist, gelten als nicht unternommen.

Bitte beachten Sie: dies gilt nicht, wenn die Bewertung als „nicht ausreichend“ (5,0) aufgrund einer Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel erfolgt ist oder der Prüfling wegen Störung des ordnungsgemäßen Ablaufs der Prüfung von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen wurde! Dann wird der Prüfungsversuch weiterhin als „nicht ausreichend (5,0)“ bewertet und bleibt bestehen!

Regelstudienzeit

Für alle im Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021 oder Sommersemester 2021 eingeschriebenen Studierenden ist aufgrund § 10 Absatz 1 der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung des Landes NRW die Regelstudienzeit um ein Semester erhöht worden.

Dies betrifft auch Studierende, die im Sommersemester 2020 und/oder im Wintersemester 2020/2021 und/oder im Sommersemester 2021 beurlaubt sind.

Für Studierenden, die zum Wintersemesters 2021/2022 ihr Studium aufgenommen haben, gilt wieder die reguläre Regelstudienzeit ihres Studiengangs.

Rücktritt von Prüfungen

Der Rücktritt von einer Prüfung ist bis zu ihrem Beginn zulässig. Die Prüfung beginnt mit der Ausgabe der Prüfungsaufgabe. Prüfungen, zu denen der Prüfling nicht erscheint, gelten als nicht unternommen. Eingetragene Fünfen, weil Sie ohne Abmeldung nicht erschienen sind, werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht.

Um den Fachbereichen eine bessere Planung zu ermöglichen, bitten wir Sie dennoch, sich von Prüfungen, an denen Sie nicht teilnehmen möchten, wieder abzumelden. Dies ist bis einen Tag vor dem angegebenen Prüfungsdatum online möglich.

Atteste müssen nicht eingereicht werden!

Erläuterungen zum Rücktritt bei semesterbegleitenden Prüfungsformen:

Maßgeblich für die Frage, ob ein Rücktritt, ein Versäumnis oder ein Abbruch vorliegt, ist die Frage, ob der Prüfling bereits die Möglichkeit hatte, von der Aufgabenstellung Kenntnis zu nehmen.

Rücktritt = Die Anmeldung zur Prüfung wird widerrufen. Die Prüfung darf dabei noch nicht angetreten sein. Die Prüfung ist begonnen, wenn die Prüfungsaufgabe ausgegeben wurde und bearbeitet werden kann, ohne dass weitere Schritte der Hochschule dafür notwendig sind. Bei Prüfungsformen, bei denen Aufgabenstellungen z.B. in Moodle hochgeladen werden, ist die Prüfung daher begonnen, wenn die Aufgabe zur Bearbeitung zur Verfügung steht und der Prüfling die Aufgabenstellung zur Kenntnis nehmen kann.

Der Rücktritt muss daher bei Hausarbeiten und anderen Studienarbeiten aktiv vor dem Zeitpunkt erklärt werden, zu dem die Prüfungsaufgabe ausgegeben ist.

Versäumnis = Der Prüfling hat die Prüfung nicht angetreten. Im Falle einer Klausur ist er nicht zum Klausurtermin erschienen. Im Falle anderer Prüfungsformen liegt eine Anmeldung vor, der Prüfling müsste aktiv handeln, um die Prüfungsaufgabe entgegenzunehmen, unterlässt dies aber. Wenn z.B. ein Thema für eine Hausarbeit noch mit der Prüferin oder dem Prüfer abgestimmt werden muss und der Prüfling dies nicht tut, versäumt er die Prüfung.

Kein Versäumnis ist die Nichtabgabe einer bereits angetretenen Hausarbeit.

Prüfungsabbruch = Die Prüfung wurde bereits angetreten, aber die Bearbeitung wird nicht zuende geführt und zur Bewertung eingereicht.

Teilnahme am Kolloquium ohne Einschreibung

Studierende, die durch Ablegung des Kolloquiums oder einer anderen einzelnen Prüfung in dem Prüfungssemester das Studium erfolgreich abschließen würden, müssen für die Abnahme des Kolloquiums oder dieser Prüfung nicht eingeschrieben sein.

Für Zwecke der Prüfungsverwaltung werden sie so gestellt, als seien Sie eingeschrieben.

Eine Teilnahme an dieser das Studium abschließenden Prüfung ist auf formlosen Antrag im Studierenden-Servicebüro möglich. Der Antrag muss spätestens eine Woche vor der Prüfung im Studierenden-Servicebüro eingegangen sein.