Zum Inhalt springen

Gleichstellung

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Die Fachhochschule Südwestfalen möchte ein respektvolles Miteinander ermöglichen, in welchem die persönliche Integrität und Würde aller ihrer Mitglieder respektiert wird. Wir geben sexualisierter Diskriminierung und Gewalt keinen Raum!

Von Sexismus und sexualisierter Diskriminierung und Gewalt sind Menschen jeglichen Geschlechts und geschlechtlicher Orientierung betroffen, insbesondere bei Mehrfach-Diskriminierung z. B. aufgrund Rassismus, Ableismus oder Queerfeindlichkeit). Wir gehen von einem vielfältigen Geschlechterbegriff aus und schützen und unterstützen ausdrücklich jede Person, die aufgrund sexualisierter Diskriminierung und Gewalt Beratung oder Hilfe benötigt.

Wir ermutigen und bitten Betroffene Vorfälle zu melden sowie Unterstützung und Beratung innerhalb und außerhalb der Hochschule in Anspruch zu nehmen.

In Fällen von sexualisierter Diskriminierung oder Gewalt, Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder des Geschlechtes an der Fachhochschule Südwestfalen können Sie sich an folgende geschulte Ansprechpersonen wenden:

Achtung: Bei akuter Bedrohung wenden Sie sich bitte an die Polizei: 110 / vom Diensttelefon 0-110

Was ist sexualisierte Diskriminierung oder Gewalt?

>> Informationen in leichter Sprache

Sexuelle Diskriminierung und Gewalt (SDG) am Studien- und Arbeitsplatz ist jedes sexuell motivierte verbale, non-verbale oder physische Verhalten, das die Würde von Menschen verletzt. Es ist entscheidend, ob die betroffene Person ein Gefühl der Herabsetzung, Erniedrigung oder Einschüchterung erlebt. Das kann für jede Person unterschiedlich sein – denn Diskriminierung kann viele Formen haben und überall am Arbeits- oder Ausbildungsplatz passieren. Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt gilt als besonders schwerwiegend, wenn sie unter Ausnutzung eines Abhängigkeitsverhältnisses am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz oder im Studium, eventuell unter Androhung von Nachteilen in Studium oder Beruf bzw. des Versprechens entsprechender Vorteile erfolgt. Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt ist immer ein Ausdruck von Macht und hat nichts mit Flirten zu tun. Dazu gehören beispielsweise:

  • Anzügliche Äußerungen über körperliche Merkmale, Aussehen, Kleidung in Wort oder Schrift
  • Abfällige Bemerkungen mit sexuellem Inhalt
  • Diskriminierende Witze
  • Indiskrete Fragen zur Lebensführung
  • Aufhängen, Verteilen und Zeigen von Darstellungen sexistischen oder pornographischen Inhalts
  • Provozierendes und unangemessenes Verhalten, sexuell herabwürdigende Gesten
  • Wiederholtes und anhaltendes Anstarren
  • Unerwünschte Geschenke
  • Aufforderung zu sexuellen Handlungen
  • Unerwünschte Berührungen und Übergriffe
  • Nicht erwünschte körperliche Nähe
  • Erzwingen sexueller Handlungen, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung

WICHTIG: Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt gibt es auch bei der Nutzung digitaler Medien. Anzügliche Nachrichten, sexualisierte Emojis oder GIFs, pornografische Bilder – all diese Formen digitaler Diskriminierung und Gewalt können eine*n auch im privaten Schutzraum (Home Office, Fernlehre via Zoom etc.) erreichen.