Zum Inhalt springen

Gleichstellung

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Vertrauliche Beratung

Wenn Sie von sexualisierter Diskriminierung oder Belästigung betroffen sind, sie beobachtet haben oder wenn Sie unsicher sind, wie Sie ein Erlebnis, eine Situation bewerten sollen, die „irgendwie komisch“ war, erhalten Sie bei den unten aufgeführten Beratungsstellen eine vertrauliche Beratung.

Im Erstgespräch können Sie Ihr Anliegen und Ihre Problemsituation schildern. Sie erhalten Informationen über Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Dabei ist Vertraulichkeit das oberste Prinzip. Eine Nennung Ihres Namens ist in der Regel nicht erforderlich. Nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung werden weitere Schritte unternommen.

Offizielle Beschwerde

Bei konkreten Beschwerden aufgrund einer Diskriminierung können Sie sich an alle Personen mit Leitungs- und Aufsichtsfunktion an der Fachhochschule Südwestfalen wenden. Beschäftigte können eine Beschwerde gemäß § 13 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) einlegen. Personen mit Leitungs- und Aufsichtsfunktion wie auch die AGG-Beschwerdestelle sind jedoch verpflichtet, jedem Anhaltspunkt über Fälle von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt nachzugehen und entsprechende Maßnahmen zur Klärung, Verfolgung und Verhinderung einzuleiten. Vertraulichkeit kann somit nicht immer gewährleistet werden. Anonymität ist bei einer Beschwerde nicht auf allen Ebenen möglich. Die Wünsche der Betroffenen werden nach Möglichkeit berücksichtigt und es wird sichergestellt, dass für den*die Beschwerdeführende*n keine persönlichen, beruflichen oder ausbildungs-bezogenen Nachteile entstehen.

Es ist ratsam, sich zunächst vertraulich beraten zu lassen, bevor Sie eine Beschwerde einlegen.

Beratungsstellen extern

  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung können sich gewaltbetroffene Frauen und ihre Unterstützer*innen rund um die Uhr melden und Hilfe bekommen. Barrierefreies Angebot auch in deutscher Gebärdensprache, Gebärden-Schriftsprache, in leichter Sprache. Mehr Informationen finden Sie online .
  • Hilfetelefon für gewaltbetroffene Männer. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 123 99 000 können sich Männer beraten lassen, die von häuslicher oder sexualisierter Gewalt, Stalking oder Zwangsverheiratung betroffen sind. Nähere Infos und digitale Beratung auch online.
  • Das bundesweite telefonische Hilfsangebot für „tatgeneigte“ Personen während der Corona-Krise steht unter 0800 70 222 40 von Montag bis Freitag, jeweils 9.00-18.00 Uhr zur Verfügung.
  • Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (Bff). Beim Bff erhalten Sie weitere Informationen und können eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden. Kurzfilm des Bff "Superheldinnen".
  • Das Projekt „Wege aus der Gewalt für Frauen mit Behinderung“ ermöglicht barrierearme Information für Frauen mit Behinderung, die Gewalterfahrungen erlitten haben.
  • Hate Aid hilft Betroffenen von digitaler Gewalt.
  • Der Weiße Ring hilft allgemein Kriminalitätsopfern unter anderem durch menschlichen Beistand und persönliche Betreuung, Begleitung zu Terminen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht, Gewährung von Rechtsschutz sowie finanzielle Unterstützung von tatbedingten Notlagen. Online, vor Ort oder telefonisch unter 116 006 an 7 Tagen die Woche von 7 bis 22 Uhr
  • Die NO STALK App des WEISSEN RINGS unterstützt Sie dabei, aktiv und selbstbestimmt gegen Stalking vorzugehen.
  • Antidiskriminierungsstelle des Bundes Unter der Nummer (030) 18555 – 1855 oder online können sich betroffene Beschäftigte und auch Arbeitgeber*innen bezüglich rechtlicher Fragen zum Thema Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz melden